NACHRICHTEN
23/01/2017 15:45 CET | Aktualisiert 24/01/2017 02:43 CET

Norddeutschland: Unbekannte versuchen, Kinder in ihr Auto zu locken

Kinderfänger unterwegs: Sie wollen sie in ihr Auto locken
Miguel Sotomayor via Getty Images
Kinderfänger unterwegs: Sie wollen sie in ihr Auto locken

  • Unbekannte sollen Kinder aus dem Auto heraus angesprochen haben

  • Die Kinderfänger agieren im Norden Deutschlands

Es klingt wie ein Hollywood-Thriller - und ist für Eltern wohl einer der schlimmsten Albträume. Kinderfänger sprechen Kinder an und wollen sie in ihr Auto locken.

Das passiert offenbar aktuell in Norddeutschland, genauer gesagt in Wahlstedt in der Nähe von Bad Segeberg. Dort sollen am Freitag vergangener Woche zwei Männer mehrere Dritt- und Viertklässler aus einem dunklen VW-Bus heraus angesprochen haben.

Die Männer fragten die Schüler, ob sie nicht in ihr Auto steigen wollten. Als die Kinder ablehnten, sei der Wagen mit hohem Tempo davongebraust, sagte die Polizei Bad Segeberg. Die Kinder haben danach von dem Vorfall in der Schule berichtet.

Die beiden Männer sollen zwischen 30 und 40 Jahre alt sein. Näheres ist nicht über sie bekannt.

Noch ein Vorfall am gleichen Tag

Am gleichen Tag kam es zu einem weiteren Vorfall in Wahlstedt. Gegen 18 Uhr soll ein Mann einen 10-Jährigen angesprochen und aufgefordert haben, zu ihm zu kommen. Er stand wieder neben einem dunklen Transporter. Der Junge habe aber nicht reagiert und sei mit seinem Fahrrad weitergefahren.

Er beschreibt den Mann als 1,75 bis 1,80 Meter groß. Außerdem habe der Mann dunkle Kleidung und eine Mütze getragen. Auch wenn es sich vermuten lasse, dass beide Taten in Verbindung stehen, sei das momentan noch nicht sicher, heißt es von der örtlichen Polizei.

Hinweise erbittet die Polizei unter der Telefonnummer 04551/8840.

Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes fünfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in Südeuropa, Afrika oder Südasien. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, erfahrt ihr bei unserem Kooperationspartner Betterplace

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

(bp)