NACHRICHTEN
23/01/2017 16:51 CET | Aktualisiert 24/01/2017 02:31 CET

"Hart aber fair": Förster zeigt mit einem Satz, wie scheinheilig die Diskussionen zum Umweltschutz sind

"Hart aber fair": Förster zeigt mit einem Satz, wie scheinheilig die Diskussionen zum Umweltschutz sind
Screenshot/ARD
"Hart aber fair": Förster zeigt mit einem Satz, wie scheinheilig die Diskussionen zum Umweltschutz sind

Es war ein ungewohntes Thema für all diejenige, die regelmäßig "Hart aber fair" sehen. Der Titel am gestrigen Montagabend: "Mensch raus, Wolf rein – wieviel Naturschutz verträgt unser Land?".

Allerdings stellte der ARD-Zuschauer schnell fest: Sogar bei diesem eher konfliktfreien Thema konnten sich die Gäste von Moderator Frank Plasberg zoffen. Im Fadenkreuz von Wirtschaftsjournalist Roland Tichy und dem Waldbesitzer Franz Prinz zu Salm-Salm stand Peter Wohlleben. Der ist Förster und Buchautor, der zum Beispiel über die Kommunikation zwischen Bäumen schreibt.

Mehr zum Thema: Stadt will 110 Jahre alten Baum fällen – aber der Mann mit der Kettensäge hat einen anderen Plan

Außerdem vertrat Wohlleben die Ansicht, dass es in Deutschland viel mehr Wälder geben müsste, die naturbelassen werden - Urwälder quasi. Und der deutsche Urwald sei der Buchenwald, sagte Wohlleben.

Und wies dann, noch bevor ihm jemand mit dem Wirtschaftsfaktor Wald kommen konnte, auf eine wichtige Tatsache hin: "Die Brasilianer haben den größten Teil des Regenwaldes erhalten und wir reden ihnen immer rein, was sie zum Umweltschutz machen sollen - obwohl wir hier keinen Quadratmeter unseres ursprünglichen Waldes erhalten haben."

Damit zeigte Wohlleben, wie scheinheilig wir die Debatte um den Schutz des Waldes führen - besonders, wenn andere Länder beteiligt sind.

Jedes Kind braucht die Chance auf Bildung

Egal wo auf der Welt: Ohne Bildung haben Kinder aus armen Familien in der Regel keine Chance. Doch die ist mitunter teuer - und so vergrößert sich vielerorts das Ungleichgewicht. Dieses Problem versuchen Organisationen in aller Welt zu lösen. Wie ihr selbst aktiv werden könnt, erfahrt ihr bei unserem Kooperationspartner Betterplace.

(bp)