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20/01/2017 16:15 CET | Aktualisiert 20/01/2017 16:17 CET

Anonymous droht Trump: "Sie werden die nächsten vier Jahre bereuen"

Anonymous droht Trump: "Sie werden die nächsten vier Jahre bereuen"
Reuters
Anonymous droht Trump: "Sie werden die nächsten vier Jahre bereuen"

  • Das Hacker-Kollektiv droht Donald Trump

  • Es unterstellt, dass Trump Beziehungen zu Russland und zu Schurken habe

Die Hacker und Aktivisten von Anonymous haben sich während Donald Trumps Wahlkampf einigermaßen zurückgehalten. Jetzt aber haben sie eine Warnung veröffentlicht: Trump werde die nächsten vier Jahre „bereuen“.

Die Drohung ist eine Antwort auf einen Tweet, den Trump diese Woche abesetzt hatte. Darin hatte er angedeutet, dass der scheidende CIA-Direktor Johan Brennan einen ebenso brisanten wie inhaltlich bislang nicht bewiesenen Bericht an die Öffentlichkeit hatte sickern lassen. Ein britischer Agent behauptet darin, Russland verfüge über kompromittierendes Material über Trump, das zu seiner Erpressung genutzt werden könne. Trump hatte das Papier als „Fake News“ bezeichnet.

Anonymous: "Informationen verschwinden nicht"

Anonymous hat bereits vor vier Tagen angekündigt, es werde Informationen über Trumps Verbindungen zu Russland finden und veröffentlichen.

„Informationen verschwinden nicht, es gibt sie irgendwo“, teilte die Gruppe mit. Und versprach, Details über „finanzielle und personelle Verbindungen zu russischen Gangstern, Kinderschändern und Geldwäschern“ aufdecken.

Das Hackerkollektiv deutete an, die geplanten Attacken hätten nichts mit Parteinahme zu tun, sondern seien dadurch motiviert, dass man beweisen wolle, dass Trump in „eine echt große Scheiße“ involviert sei.

Anonymous hatte schon während Trumps Wahlkampf mit Enthüllungen gedroht und behauptet, Trump stehe nur „persönliche Gier und Macht“. Einmal haben mutmaßliche Mitglieder des Kollektivs eine Handynummer und eine Sozialversicherungsnummer veröffentlicht, die angeblich Trump gehörten.

Trump hat auf die Tweets nicht reagiert.

Dieser Text erschien zunächst in der Huffington Post USA und wurde von Susanne Klaiber aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

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