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19/01/2017 12:15 CET

Mit diesem Satz rettete Steve Jobs zwei milliardenschwere Unternehmen - jeder von uns sollte ihn kennen

Beck Diefenbach / Reuters
Mit diesem einen Satz rettete Steve Jobs zwei milliardenschwere Unternehmen - jeder von uns sollte ihn beherzigen

Ein einfacher Satz von Steve Jobs bewahrte Nike und Apple vor riesigen Verlusten. Als Mark Parker vor vielen Jahren der neue CEO von Nike wurde, war eine seiner ersten Amtshandlungen, Steve Jobs anzurufen und ihn um Rat zu bitten.

Nach außen hin wirkte Nike immer äußerst erfolgreich. Doch 2006 hatte das Unternehmen Probleme, eine digitale Strategie auszuarbeiten, die mit ihren erfolgreichen Produkten mithalten konnte.

Jobs gab Parker einen einfachen Tipp, den er seitdem nie wieder vergaß.

"Nike macht einige der besten Produkte auf der Welt. Produkte, die die Leute begehren. Aber ihr macht auch einen Haufen Scheiß. Werdet einfach den Scheiß los und konzentriert euch auf eure guten Sachen", sagte er.

Das beste Beispiel, dass Jobs' Strategie funktioniert? Apple

"Er hatte so Recht", erzählte Parker dem Online-Magazin "Quartz". Anstatt sich neue Technologien anzueignen, konzentrierte sich Nike daraufhin auf das, was das Unternehmen am besten konnte: Produkte erfinden, die die Menschen lieben. Die Technologien überließen sie Apple.

So entstand in Kooperation mit Apple die Sub-Marke Nike+, die auf Fitness-Tracking-Apps spezialisiert ist. Es ist eine der größten Erfolgsgeschichten von Nike.

Das beste Beispiel, dass Jobs' Tipp funktioniert, ist aber Apple selbst.

1997 wurde Jobs von Apple gefeuert. Der Grund soll die misslungene Einführung des Macintosh gewesen sein, wegen der er sich mit seinem Kollegen John Sculley zerstritt. Als es Apple in den darauffolgenden Jahren schlechter ging, holten sie Jobs wieder zurück.

Mit seiner seiner einfachen, aber effektiven Strategie gelang es Steve Jobs tatsächlich, das Unternehmen aus der Krise zu holen: Er trennte sich von allem, das die Firma nicht weiterbrachte.

Am Ende des Jahres hatte Jobs fast 70 Prozent der Apple-Produkte aus dem Sortiment genommen. Doch anstatt Verluste zu verzeichnen, stieg der Gewinn von Apple an. Im darauffolgenden Jahr verzeichnete das Unternehmen anstatt eines Verlusts von 1,04 Milliarden Dollar, einen Gewinn von 309 Millionen Dollar.

Zu viel ist meistens schlecht

Jobs hatte erkannt, dass Apple mit seinen vielen Produkten und den daraus entstehenden Möglichkeiten überfordert war. Drei Jahre lang verkaufte Apple mit der Steve Jobs-Strategie sogar nur ein einziges Produkt, den sogenannten Apple 1 - Computer. Und auch als der Erfolg anhielt, übertrieben sie es nicht.

"Apple ist ein 30-Milliarden-Dollar-Unternehmen und trotzdem haben wir weniger als 30 große Produkte. Ich weiß nicht, ob es sowas schon jemals gegeben hat", sagte Jobs damals.

Indem man sich auf weniger konzentriere, gebe man sich selbst erst die Chance, richtig gut darin zu werden. Anstatt viele Dinge mittelmäßig gut zu machen, solle man lieber eine Sache sehr gut machen - und sich von allem Überflüssigen trennen.

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(mm)