LIFESTYLE
15/01/2017 05:26 CET

Ärger über Behörde: Mann bezahlt mit 300.000 Ein-Cent-Münzen

Nick Stafford ist verärgert. Über die KfZ-Behörde in der Stadt Lebanon (US-Bundesstaat Virginia). Weil diese ihm ewig lange nicht mitteilen wollte, welchen seiner vier Wohnsitze er gegenüber der Behörde angeben soll. Sogar bis vor Gericht zog der Mann, um eine Auskunft zu bekommen.

Die Kfz-Steuer von 3000 Euro musste er aber trotzdem bezahlen. Um den Beamten zu zeigen, was er von ihnen hält, schmiedete der Mann einen Racheplan - und beschloss, es der Behörde nicht leicht zu machen. Dazu besorgte Stafford sich fünf Schubkarren und jede Menge Kleingeld.

Genauer gesagt: 300.000 Münzen. Ein-Cent-Münzen.

Rache kostete viel Geld

"Wenn sie mich ärgern, ärgere ich sie auch“, sagte Stafford dem "Bristol Herald Courier“. Um seinen Plan in die Tat umzusetzen, stellte er sogar elf Leute ein - die ihm vier Stunden lang dabei halfen, die Münzrollen mit einem Hammer aufzuschlagen und in die Schubkarren zu leeren.

Die neuen Mitarbeiter kosteten 440 US-Dollar, die Schubkarren nochmal 400 - und das war es ihm offenbar wert. Denn die Mitarbeiter der Behörde staunten nicht schlecht, als Stafford mit Ladungen voller Münzen in ihre Einrichtung kam. Mehrere Stunden waren sie mit Zählen beschäftigt - per Hand!

Von Ärger fehlte allerdings jede Spur. Stafford sagte dem "Bristol Herald Courier", dass alle Mitarbeiter sehr nett zu ihm waren. Vielleicht hatten sie ja Angst vor der nächsten Aktion - sollten sie ihn noch einmal verärgern.

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(ca)