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10/01/2017 10:47 CET | Aktualisiert 10/01/2017 12:09 CET

Schaffnerin entdeckt Nackten mit Messer im Zug - doch sein Plan war anders, als sie dachte

Michael DeFreitas / robertharding via Getty Images
Ein Zug - ohne Nackten

Zugbegleiter dürften wohl des Öfteren Schwarzfahrer erwischen. Doch nur selten dürfte es für die Erwischten so peinlich sein wie bei dem Vorfall, der am Dienstagmorgen in einem Zug in Düsseldorf ereignete.

Wie eine Schaffnerin berichtete, entdeckte sie bei einer Routinekontrolle auf der Zugtoilette einen bewaffneten, scheinbar geistig Verwirrten. Der Mann soll ein Messer in der Hand gehalten haben.

Die Zugbegleiterin habe dabei einen gehörigen Schrecken bekommen, berichtete eine Sprecherin der Bundespolizei und bestätigte Angaben des ZDF.

Mehr zum Thema: Schwarzfahrerin wird im Zug kontrolliert - als die Polizei kommt, rastet sie völlig aus

Doch der vermeintlich gefährliche Vorfall entpuppte sich als harmlos: Denn der Erwischte war bei der Körperpflege. Im Düsseldorfer Hauptbahnhof hatten herbei geholte Polizisten die Klotür geöffnet und überraschten einen "splitterfasernackten" 22-Jährigen bei der Intimrasur.

"Er war recht ungehalten, hat sich gestört gefühlt und sich nur zögerlich angezogen." Das Rasieren im Zugklo sei keine Straftat, betonte eine Polizeisprecherin.

Allerdings hatte der junge Mann kein gültiges Bahn-Ticket dabei. Damit war die Reise für den Schwarzfahrer in Düsseldorf zu Ende.

Der Hintergrund ist dennoch traurig: Der 22-Jährige werde "zu Hause derzeit nicht gern gesehen“ und habe somit kein Badezimmer zur Verfügung. "Immerhin pflegt er sich", kommentierte eine Polizeisprecherin.

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(ks)