POLITIK
10/01/2017 08:07 CET | Aktualisiert 10/01/2017 08:24 CET

Beatrix von Storch will mal wieder hetzen - doch das geht gehörig daneben

Eine unendliche Geschichte: Beatrix von Storch will hetzen - und mal wieder geht es daneben
Wolfgang Rattay / Reuters
Eine unendliche Geschichte: Beatrix von Storch will hetzen - und mal wieder geht es daneben

Ist sie mal wieder "mausgerutscht"?

Beatrix von Storch, Landesvorsitzende der Berliner AfD, ist berühmt und berüchtigt für irritierende Posts und Tweets.

Natürlich hat sie es sich nehmen lassen, die Beleuchtung des Brandenburger Tors nach dem letzten Anschlag in Israel zu kommentieren.

Deutschlands wohl berühmtestes Tor erstrahlte am Montagabend mit einer Projektion der israelischen Flagge - in Gedenken an die Opfer des Lkw-Anschlags in Jerusalem. Dort war am Sonntag ein mutmaßlicher IS-Terrorist in eine Menschenmenge gerast und hatte vier Soldaten getötet.

"Wann war noch mal die Gedenkanstrahlung in schwarz-rot-gold für die deutschen Terroropfer in der Bundeshauptstadt? WANN???!", schrieb von Storch bei Twitter.

Offenbar litt von Storch mal wieder unter kurzzeitiger Unzurechnungsfähigkeit: Am 20. Dezember, einen Tag nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt, erstrahlte das Brandenburger Tor in den Farben der Deutschlandflagge.

Mehr zum Thema: Wie sich AfD-Politikerin von Storch beim "Donnerstalk" um Kopf und Kragen redete

Mit der Antwort ließen eifrige Twitter-User natürlich nicht lange auf sich warten:

Auch Florian Weißbarth vom American Jewish Committee Berlin antwortete von Storch. Und forderte sie auf, den Tweet zu löschen:

Diesem Wunsch ist die AfD-Skandalnudel bis jetzt (10. Dezember, 12:50 Uhr) noch nicht nachgekommen.

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