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09/01/2017 06:20 CET | Aktualisiert 09/01/2017 08:41 CET

Twitter-Scharmützel: So macht sich ein CDU-Politiker über SPD-Vize Stegner lustig

SPD-Vize Ralf Stegner
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SPD-Vize Ralf Stegner

Die SPD will im Bundestagswahlkampf hoch hinaus. Das ist ihr nicht vorzuwerfen - aber ihre Pläne sind doch dann etwas ambitioniert.

So twitterte SPD-Vize-Chef Ralf Stegner jetzt erfolgsgewiss: "SPD 2017: Sozialdemokraten wollen '30 Prozent plus x."

Dazu muss man wissen: Derzeit muss die SPD aufpassen, dass sie nicht unter die 20 Prozentmarke rutscht.

So ließ der Kommentar des Koalitionspartners nicht lange auf sich warten. Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion Michael Grosse-Brömer schrieb auf Twitter als Antwort auf Stegner:

Eines der Probleme der SPD: Der Vorsitzende der Partei, Sigmar Gabriel. Er ist bei den Wählern chronisch unbeliebt.

Sollte er zur Wahl antreten, dann hätte er keine Chance gegen Kanzlerin Angela Merkel, die SPD würde wohl bei rund 20 Prozent enden.

Der nach Berlin wechselnde Europapolitiker Martin Schulz dagegen hätte gute Chancen, den angeschlagenen Sozialdemokraten bei der Zustimmung auf die Beine zu helfen. Er kann es in Umfragen mit Kanzlerin Merkel (CDU) aufnehmen.

Mehr zum Thema: "Im 20-Prozent-Turm eingemauert": Peer Steinbrück rechnet mit SPD ab

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(sk)