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09/01/2017 07:16 CET | Aktualisiert 09/01/2017 07:52 CET

"Bienzle" gestorben: Bekannter "Tatort"-Kommissar Dietz-Werner Steck ist tot

Dietz-Werner Steck ist tot
dpa
Dietz-Werner Steck ist tot

Im Stuttgarter "Tatort" war Dietz-Werner Steck als Kommissar Bienzle unvergesslich: Jetzt ist der Schauspieler im Alter von 80 Jahren gestorben.

Das berichtet die "Stuttgarter Zeitung".

Zuletzt lebte er schwer krank in einem Pflegeheim im Stuttgarter Stadtteil Birkach. Er hatte im Sommer 2016 einen Schlaganfall und brach sich zweimal den Oberschenkelhals. Zudem soll der Schauspieler an Demenz gelitten haben.

Er war der "Schwäbische Columbo"

Einem Millionenpublikum wurde Steck zwischen 1991 und 2007 als "Schwäbischer Columbo" in 25 Fällen des Stuttgarter "Tatorts" bekannt. Mit Trenchcoat und Schlapphut ermittelte Ernst Bienzle stets nach dem Prinzip: Gucken, verstehen, verhaften, wie der Südwestrundfunk es einmal formulierte.

Ähnlich wie der amerikanische Kult-Ermittler "Columbo", den Peter Falk gespielt hat.

Steck war immer gerne Bienzle. Er kokettierte fast ein bisschen damit, ein südwestdeutscher Brummbär zu sein. Seine Serien-Nachfolger "Lannert und Bootz" (Richy Müller und Felix Klare) hätten "keinen Lokalkolorit" mehr, kritisierte Steck einmal.

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Steck starb bereits an Silvester

Steck wurde in Waiblingen geboren, seine Schauspielausbildung machte er an der Staatlichen Hochschule in Stuttgart. Von 1962 bis 1996 war Steck Ensemblemitglied beim Staatstheater Stuttgart, 2002 erhielt er die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.

Am 31. Dezember starb Steck im Alter von 80 Jahren in Stuttgart, wie seine Ehefrau Hanna Steck der Deutschen Presse-Agentur am Montag sagte.

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Mit dpa-Material

(cho)