POLITIK
07/01/2017 09:41 CET | Aktualisiert 07/01/2017 11:28 CET

"Geheimdienste kontrollieren meine Gedanken": Schütze von Florida soll psychische Probleme gehabt haben

HuffPost

Nach den tödlichen Schüssen am Flughafen von Fort Lauderdale in Florida sickern immer mehr Informationen über den mutmaßlichen Täter durch.

Bei diesem handele es sich laut US-Verteidigungsministerium um einen ehemaligen Soldaten der Nationalgarde von Puerto Rico und Alaska. Esteban Santiago-Ruiz soll Irak-Veteran gewesen sein.

Von April 2010 bis Februar 2011 war er demnach im Auslandseinsatz, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

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Nachdem er am Freitagabend fünf Menschen erschossen hatte und er sein Magazin leer geschossen hatte, ließ er sich von Polizisten widerstandslos festnehmen.

US-Medien berichten, Santiago sei mit einem Flugzeug aus Kanada oder Alaska in Fort Lauderdale angekommen. Nach Angaben des US-Senders CNN soll er in Alaska als Sicherheitsmann arbeiten.

Über ein terroristisches Motiv ist von offizieller Seite bislang nichts bekannt. Die "New York Times" schreibt allerdings, dass Santiago im Internet extremistische Videos angeschaut habe.

CBS News berichtet, dass Santiago sich in Vergangenheit in psychologischer Behandlung befunden habe, da er gegenüber FBI-Mitarbeitern behauptet habe, die US Geheimdienste kontrollierten seine Gedanken. Sie hätten ihn zum Anschauen von IS-Propagandavideos gezwungen.

(mf)