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06/01/2017 06:11 CET | Aktualisiert 06/01/2017 06:13 CET

NRW-Polizei wünscht sich mehr Mitarbeiter mit nordafrikanischen Wurzeln

Polizei in NRW wünscht sich mehr Bewerbungen von Männern mit nordafrikanischer Herkunft
dpa
Polizei in NRW wünscht sich mehr Bewerbungen von Männern mit nordafrikanischer Herkunft

  • Polizeischüler mit nordafrikanischer Herkunft könnten zur Aufklärung von Taten an Silvesternacht beitragen

  • Bisher fehlen Polizeibeamten nötige Einblicke und Kontakte

In der Debatte um die innenpolitische Sicherheit nach sexuellen Übergriffen und weiteren Straftaten von jungen Männern aus Nordafrika in nordrhein-westfälischen Städten würde die Polizei höhere Zahlen an Bewerbern mit nordafrikanischen Wurzeln begrüßen. Das berichtet die "Welt" am Freitag.

Mit mehr Polizeischülern aus Marokko, Algerien und Tunesien könnten genauere Einblicke in die Herkunft der Gruppen gewährt werden, auch Delikte und Straftaten könnten durch frühzeitige Kontaktaufnahmen verhindert werden.

"Wir stehen da noch ganz am Anfang"

Unter den Bewerbern fehlten bisher Personen, um den Beamten Einsichten und Kontakte zu Einwanderern aus den jeweiligen Regionen gewähren zu können, bemängelte der stellvertretende Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) in Nordrhein-Westfalen, Oliver Huth. In der "Frankfurter Rundschau" sagte er: "Wir stehen da noch ganz am Anfang.“ Es sei außerdem wichtig, Einsätze in Flüchtlingsheimen zu erhöhen.

Seit der Silvesternacht 2015/2016 sind vermehrt Debatten um nordafrikanische Männer entfacht, besonders die Ereignisse von Köln sind bis heute nicht endgültig aufgeklärt. Auch muss sich die Polizei aktuell Vorwürfen von Rassismus stellen, wird dabei jedoch von vielen Politikern in Schutz genommen.

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