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06/01/2017 04:21 CET | Aktualisiert 07/01/2017 08:15 CET

Nach Sex-Unfall: Frankfurter Feuerwehr sorgt mit geschmacklosem Kommentar für Eklat

Nach Sex-Unfall: Frankfurter Feuerwehr sorgt mit geschmacklosem Kommentar für Eklat
Screenshot/Twitter
Nach Sex-Unfall: Frankfurter Feuerwehr sorgt mit geschmacklosem Kommentar für Eklat

Die Feuerwehr in Frankfurt steht wegen einer spöttischen Bemerkung auf einem Notfall-Fax in der Kritik. Ein anonymer Nutzer verbreitete das Fax auf Twitter.

Darin ist zu lesen: "Im 1. OG Patientin nach Geschlechtsverkehr nun bewusstlos (Respekt), braucht nun einen Rettungswagen."

Der sarkastische und überflüssige Kommentar ("Respekt") empört viele Nutzer. Offenbar stammt der Kommentar von einem Mitarbeiter der Leitstelle, der seine Kollegen damit belustigen wollte.

Der Feuerwehrsprecher Andreas Mohn sagte der "Frankfurter Rundschau", der Kommentar sei "rufschädigend für die Feuerwehr" und "völlig inakzeptabel". Der Vorfall soll schon ein Jahr alt sein, doch das Bild habe erst im Internet Aufmerksamkeit erregt, indem es kürzlich jemand der Frankfurter Politikerin Jutta Ditfurth zugespielt habe.

Nach Informationen der "Frankfurter Rundschau" beschäftigen sich nun auch die Polizei und die Staatsanwaltschaft mit dem Fall. Sie ermitteln gegen den unbekannten Twitter-Nutzer. Denn dadurch, dass er das Fax online gestellt hat, hat er sich möglicherweise strafbar gemacht - wegen der Verletzung von Dienstgeheimnissen.

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