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04/01/2017 15:55 CET | Aktualisiert 05/01/2017 03:45 CET

Ein Kellner wollte unbedingt mehr Trinkgeld - was er dann tut, bezahlte er mit seinem Job

Ein Kellner in den USA täuschte eine Krebserkrankung vor - nur um mehr Trinkgeld zu erhalten
Thomas Barwick via Getty Images
Ein Kellner in den USA täuschte eine Krebserkrankung vor - nur um mehr Trinkgeld zu erhalten

  • Kellner Jason Kisner aus den USA log seinen Gästen eine Krebserkrankung vor

  • Diese Lüge bescherte ihm mehrere hundert Dollar Trinkgeld

Ein anständiges Trinkgeld ist für Kellner das A und O. Besonders in den USA, wo die Löhne für Servicekräfte nicht einmal im Ansatz zum Leben reichen.

Und wie bekommt man Trinkgeld? Klar, indem man nett und freundlich zu seinen Gästen ist. Viele setzen auch auf Witz und Charme um den Kunden den ein oder anderen Euro mehr aus der Tasche zu locken.

Ein Kellner der amerikanischen Restaurantkette "Olive Garden" im US-Bundesstaat Mississippi erfand kürzlich jedoch seine ganz eigene Methode, um an Trinkgeld zu gelangen. Das berichtete der örtliche Nachrichtensender WREG.

Jason Kisner behauptete gegenüber mehreren Gästen, an Krebs erkrankt zu sein und dringend Geld für seine Therapie zu benötigen. Kisner litt allerdings in keinster Weise an Krebs. Mit seiner Geschichte erregte er aber das Mitleid der Gäste, was ihm über einhundert Dollar Trinkgeld einbrachte.

Der Kellner erhält mehrere hundert Dollar Trinkgeld - und seine fristlose Kündigung

Als Kisner fortwährend von seinem Leiden erzählte, fiel sowohl den Kunden als auch den Kollegen auf, dass etwas an der Geschichte nicht stimmen konnte. Die Lüge flog auf. Die Restaurantkette reagierte prompt und feuerte den Lügenbold. Die Gäste sollen nun entschädigt werden und ihre Trinkgelder erstattet bekommen.

Der Fall wurde auch der örtlichen Polizei gemeldet, die bekannt gab, dass Kisner bereits wegen Ladendiebstahl und unrechtmäßigem Besitz eines Fahrzeuges vorbestraft sei.

Eine Strafe droht dem Kellner für seine dreiste Lüge allerdings nicht: Da die Gäste ihm das Trinkgeld freiwillig gaben, handelt es sich dabei de facto um kein Delikt.

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(mf)