POLITIK
04/01/2017 23:34 CET | Aktualisiert 05/01/2017 05:03 CET

Alice Schwarzer: Nordafrikaner planten Silvester 2016 wieder Sex-Übergriffe

  • Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ist überzeugt, dass die Sex-Übergriffe in der Silvesternacht eine geplante Aktion waren

  • Auch dieses Jahr hätten junge nordafrikanische Männer wieder provozieren wollen

  • Die Polizei hätte dies allerdings verhindert

  • Die wichtigsten Aussagen des Textes seht ihr auch im Video oben

Die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer ist davon überzeugt, dass junge nordafrikanische Männer auch an Silvester 2016 in Köln gezielt provozieren wollten.

"Dieselbe Sorte Mann wie vor einem Jahr legte es darauf an, in Köln auf ihre Art zu 'feiern'. Es handelt sich um entwurzelte, brutalisierte und islamisierte junge Männer vorwiegend aus Algerien und Marokko.

"Das war eine Herausforderung des Staates"

Wäre die Polizei diesmal nicht von Anfang an konsequent eingeschritten, wären wieder hunderte Frauen mit sexueller Gewalt aus dem öffentlichen Raum verjagt und die 'hilflosen' Männer an ihrer Seite wären wieder gedemütigt worden“, sagte Schwarzer der Frankfurter "Allgemeinen Zeitung".

Mehr zum Thema: Alice Schwarzer: "Das war Terror in Köln"

Initiiert und organisiert durch eine Handvoll Hintermänner hätten sich junge nordafrikanische Männer, die von patriarchalen Traditionen geprägt und vom politischen Islam verhetzt seien, an Silvester 2015 schwarmartig verabredet. "Es ging 2015 darum, es den westlichen 'Schlampen' und deren Männern, diesen europäischen 'Schlappschwänzen', mal richtig zu zeigen“, sagte Schwarzer.

"Das war eine Machtprobe. Eine Herausforderung des Staates. Denn diesen erneut angereisten Männern muss ja klar gewesen sein, dass sie diesmal auf polizeilichen Widerstand stoßen würden“, sagte Schwarzer.

Auch die Polizei glaubt an eine geplante Aktion

Dietmar Kneib, Inspektionsleiter Organisierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Düsseldorf, sagte, er sei überrascht über das massive Auftreten junger nordafrikanischer Männer in Köln, Düsseldorf und anderen Städten gewesen.

"Man muss schon davon ausgehen, dass es ein Statement gewesen ist. Die Diskussion, die es in dem letzten Jahr gegeben hat, kann auch in diesen Kreisen nicht vollkommen unbemerkt geblieben sein. Und dann wieder in der Anzahl aufzutauchen und auch mit einer ausgeprägten aggressiven Grundstimmung mit entsprechendem Auftreten, das hat mich auch nachdenklich gemacht“, sagte der erfahrene Kriminalbeamte.

Die jungen Nordafrikaner seien sehr gut über die sozialen Medien vernetzt - "und zwar nicht über Facebook, sondern über solche, die wir nicht überwachen können.“

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