LIFE
02/01/2017 09:07 CET

Ärzte gaben den Drillingen nur eine winzige Überlebenschance - so sehen sie zwei Jahre später aus

Emma Seaton aus Großbritannien hatte mit Ehemann Ray bereits einen 9-jährigen Sohn und wünschte sich weiteren Nachwuchs. Dieser Wunsch ging lange nicht in Erfüllung, eines Tages im Jahr 2014 aber litt die damals 31-Jährige an Übelkeit und Erschöpfung.

Das Paar bekommt Drillinge

Zuerst dachte sie, es sei eine Grippe. Dann aber stellte sich heraus, dass sie schwanger war. Bei der Ultraschalluntersuchung fand das Paar heraus, dass es Drillinge bekommen würde.

Die Schwangerschaft verlief nicht ohne Komplikationen. Bereits in der 22. Woche bekam die Britin Wehen und fuhr ins Krankenhaus.

Die Ärzte machten dem Paar wenig Hoffnung und warnten, es sei unwahrscheinlich, dass die Babys gesund zur Welt kommen würden. Allgemein gelten Babys, die vor der 23. Schwangerschaftswoche geboren werden, als nicht überlebensfähig.

Die drei Babys kommen viel zu früh auf die Welt

Zwei Tage lang versuchten die Ärzte, die Geburt hinauszuzögern, doch nach der 23. Schwangerschaftswoche kamen Alfie, Conor und Dylan schließlich zur Welt. Die drei kleinen Jungs wogen jeweils nur 1100 Gramm und Emma durfte die Säuglinge nicht einmal berühren, da sie an Maschinen angeschlossen waren.

Jeden Tag rangen die Babys um ihr Leben. Voller Angst mussten Emma und Ray miterleben, wie die Lunge des einen Jungen kollabierte, seinem Bruder Blindheit drohte und das dritte Kind am Herz operiert werden musste.

Nach sechs Monaten dürfen die Drei nach Hause

Doch die Babys sind kleine Kämpfer und von Tag zu Tag wurden ihre Körper stärker. Sechs Monaten nach der Geburt konnten die Drillinge endlich nach Hause.

Mittlerweile sind Alfie, Conor und Dylan aufgeweckte zweijährige Jungs. Dass sie überlebt haben grenzt noch immer an ein Wunder. Wie sie heute aussehen, zeigen wir euch im Video oben.

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(lk)