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01/01/2017 05:11 CET | Aktualisiert 01/01/2017 06:40 CET

Chaoten werfen in Duisburg Böller in Rettungswagen - ein Mann schwer verletzt

dpa
Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Rettungskräfte

Die Rettungskräfte hatten es vorhergesehen: An Silvester würden sie Ziel von Attacken durch Böller werden.

Und so kam es dann auch. Ein Fall, der wütend macht, geschah in Duisburg: Dort warfen laut Auskunft der Feuerwehr Unbekannte einen Böller durch die offene Seitenscheibe eines Rettungswagens, wie die "WAZ" berichtet.

"Massiv mit Raketen und Böllern beschossen"

Der Knaller explodierte in dem Wagen und verletzte einen Mann, der anschließend im Krankenhaus behandelt werden musste. Außerdem wurde das Fahrzeug beschädigt. In Duisburg kam es zu einem weiteren Vorfall, als Rettungskräfte "massiv mit Raketen und Böllern beschossen" beschossen wurden.

Vor Silvester hatte die Gewerkschaft der Feuerwehr gewarnt: "Spätestens zum Jahreswechsel werden Einsatzpersonal von Feuerwehr und Rettungsdienst wieder zur Zielscheibe von Raketen und Böllern"

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hatte den Appell unterstützt: "Wer unsere Feuerwehren behindert, handelt nicht nur respektlos, sondern gefährdet das Leben von Menschen."

In den vergangenen Monaten war es deutschlandweit in Problemvierteln immer wieder zu Angriffen auf Sanitäter und Feuerwehrleute gekommen.

NRW will deshalb härtere Strafen bei Attacken einführen, die sich gegen Helfer wie Polizisten, Rettungskräfte, Ehrenamtliche und alle weiteren Gruppen richten, die sich für Gesellschaft und Gemeinwohl einsetzen.

Mehr zum Thema: NRW: Rettungssanitäter fordern Polizeieskorten für Problemviertel

Mit Material der dpa

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(lm)