LIFE
31/12/2016 06:53 CET | Aktualisiert 31/12/2016 06:53 CET

Fahr zur Hölle, 2016! So ziemlich alles, was dieses Jahr passiert ist, in einer Grafik

"Geh nach Hause, 2016, du bist betrunken!"

Die Meinung der Twitter-Nutzer über das Jahr 2016 ist eindeutig. Es war ein Seuchenjahr.

Wir mussten uns von David Bowie, Prince und George Michael verabschieden und Donald Trump als neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten begrüßen. Es gab Zika und den Brexit, den Amoklauf in einem Club in Orlando, die Anschläge in Nizza und in Berlin.

Jia Tolentino hat es im renommierten Magazin "New Yorker" so ausgedrückt: "Das war das bisher schlimmste Jahr… bis zum nächsten Jahr."

grafik

Das Kreativteam von Beutler Ink hat versucht, das Jahr 2016 einzufangen – nicht nur die Schrecken, sondern auch die schönen Erinnerungen. Angelehnt an das berühmte Gemälde "Der Garten der Lüste" von Hieronymus Bosch ist so eine detaillierte Grafik entstanden. Unter der Leitung von Pete Hunt wurde seit Beginn des Jahres an dem Bild gearbeitet.

Himmel und Hölle sind beide vertreten

Das Bild ist lose zusammengestellt. Der "R.I.P."-Bereich der Grafik sei ganz links angesiedelt, dort, wo der Garten der Lüste von Bosch ruht, sagte Hunt der Huffington Post. Hier sind die Gesichter von David Bowie, Prince und sogar Fidel Castro zu sehen (Dass Castro abgebildet sei, habe nichts mit Sympathie für seine Politik zu tun, erklärte Hunt).

Ganz rechts geht es weniger himmlisch zu. Hier befindet sich die Hölle. Dort ist alles dargestellt, was mit Politik zu tun hat, (sowohl progressive als auch konservative Machthaber), mit Trumps Wahlkampfkampagne und allen daran Beteiligten.

Mehr zum Thema: Eine Wahrsagerin erklärt, warum 2017 viel besser wird als 2016

Die Mitte der Grafik ist, wie auch bei Bosch, allem anderen gewidmet, insbesondere den schönen und fröhlichen Dingen, den Lüsten. Die Ghostbusters haben hier ebenso ihren Platz wie die US-Turnerinnen um Simone Biles.

Schluss mit den Jahresend-Ängsten

Auf die Bitte hin, einige der weniger offensichtlichen Abbildungen zu erklären, schickte Hunt die folgende Erläuterung:

Der bärtige Mann, der ein wenig an Hemingway erinnert, ist [Achtung! SPOILER!] der arme Hodor aus "Game of Thrones", der verzweifelt versucht, die White Walkers (zu Deutsch: Weißen Wanderer) aufzuhalten.

Ein Beutel Juwelen zwischen Barack Obama und dem Rapper Chance the Rapper spielt auf den Überfall auf Kim Kardashian an. Die Figur über dem Beutel ist Kylie Jenner, die ihre wenig gelobten Kosmetikprodukte anpreist.

Der Frosch, der Donald Trump etwas ins Ohr flüstert, ist gespalten: Es soll die Verwandlung von Pepe dem Frosch, dem Original, in ein Symbol der Alt-Right-Bewegung verdeutlichen.

In diesem Sinne: Jetzt ist es an der Zeit, unsere Jahresend-Ängste beiseitezuschieben und uns nun ganz unserer Liebe für Wimmel-Bilder hinzugeben. Adieu, 2016!

Also los: Wo ist Hodor? Und wo ist Walter? Der hat sich auch irgendwo versteckt!

In dieser Ansicht könnt ihr die Grafik auch näher heranzoomen.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Huffington Post USA und wurde von Cornelia Lüttmann aus dem Englischen übersetzt und von der Redaktion der deutschen Huffington Post leicht angepasst.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

(lk)