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30/12/2016 07:00 CET | Aktualisiert 30/12/2016 07:01 CET

Ü-Ei-Erfinder ist tot: William Salice lässt uns täglich Ostern feiern

ullstein bild via Getty Images
Mit Kinder Überraschung bleibt er unvergessen: William Salice ist tot

Der Italiener William Salice ist gestorben - für viele ist das zunächst keine Nachricht. Der Name sagt vielen wohl nichts. Dabei prägte seine Idee die Kindheit vieler: Er gilt nämlich als Erfinder von Kinder-Überraschung.

Gefüllte Eier zu Ostern waren aber im Jahr 1972, als die Ferrero-Süßigkeit auf den Markt kamen, gar nichts Außergewöhnliches. Sie waren in Italien bereits verbreitet.

Salice jedoch entwickelte diese Tradition weiter. Er standardisierte die Ferrero-Eier, damit ganzjährig Ostern gefeiert werden kann. So soll er es der Nachrichtenseite "Tagesschau.de" zufolge einst formuliert haben. Er selbst betonte jedoch einmal, er war nur für die "materielle Umsetzung" verantwortlich. Das berichtet die Nachrichtenseite "Focus Online".

Weitere Überraschungs-Eier folgten

So oder so: Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Und so es längst nicht mehr nur das Ü-Ei. Neben dem Klassiker verkauft Ferreo heute auch eine Mädchen-Version und mit Kinder Joy sogar ein Ü-Ei für den Sommer.

Doch der Hype um Salices Idee ist durchaus abgeebbt. Immer wieder kommt Kritik auf. Süßigkeiten in Verbindung mit Spielzeug wird als gefährlich für Kinder angemahnt. Und auch die Produktionsbedingungen werden immer wieder kritisiert.

William Salice starb an den Folgen eines Schlaganfalls

Salice hingegen hat die Idee Glück gebracht. Als er in Rente ging, bekam der Erfinder 400.000 Euro zum Abschied, schreibt die "Tagesschau". Im Alter von 83 Jahren ist er nun an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben

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(cho)