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30/12/2016 03:09 CET | Aktualisiert 30/12/2016 03:26 CET

Bericht: Martin Schulz gibt Rennen um SPD-Kanzlerkandidatur auf

Martin Schulz rechnet offenbar nicht mehr mit einer Kanzlerkandidatur für die SPD
Fabian Bimmer / Reuters
Martin Schulz rechnet offenbar nicht mehr mit einer Kanzlerkandidatur für die SPD

  • Der Europapolitiker Martin Schulz rechnet offenbar nicht mehr mit einer Kanzlerkandidatur

  • Schulz galt zuletzt als stärkster Konkurrent von SPD-Chef Sigmar Gabriel

  • Ende Januar will die SPD offiziell ihren Kandidaten verkünden

Der Europapolitiker Martin Schulz galt im Rennen um die SPD-Kanzlerkandidatur dank guter Umfragewerte bislang als stärkster interner Konkurrent von SPD-Chef Sigmar Gabriel.

Nun soll Schulz gegenüber Genossen noch vor Weihnachten erklärt haben, dass er nicht mehr mit seiner Kanzlerkandidatur für die SPD rechne. Das berichtet der "Spiegel".

Noch vergangene Woche hätten mehrere SPD-Politiker versucht den populären Politiker zu einer öffentlichen Kandidatur zu überreden, um einen Mitgliederentscheid über den Posten herbeizuführen, meldet die Nachrichtenseite. Schulz habe allerdings gezögert.

Gabriel wäre der einzig verbliebene Bewerber

Hinter Schulz Zurückhaltung könnte eine langjährige Freundschaft mit SPD-Chef Sigmar Gabriel stecken. Dieser hat als Parteivorsitz das erste Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur. Sollte er verzichten, hätte Schulz zum Zuge kommen können.

Falls Schulz nun tatsächlich wegfällt, wäre Gabriel der einzig verbliebene Bewerber und seine Kanzlerkandidatur damit sehr wahrscheinlich. Die Sozialdemokraten wollen allerdings erst am 29. Januar verkünden, mit welchem Kanzlerkandidaten sie in den Bundestagswahlkampf 2017 ziehen.

Der scheidende EU-Parlamentspräsident Schulz, der im Januar in die Bundespolitik wechseln will, erzielte in Umfragen zuletzt deutlich höhere Zustimmungswerte als Gabriel. Er wird auch weiterhin als möglicher Außenminister gehandelt.

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