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30/12/2016 06:12 CET | Aktualisiert 30/12/2016 08:02 CET

Unbekannter enthäutete Hündin - jetzt sind 2.000 Euro auf ihn angesetzt

In Geldern wurde eine Hündin enthäutet und masakriert
ullstein bild via Getty Images
In Geldern wurde eine Hündin enthäutet und masakriert

  • In Geldern (Nordrhein-Westfalen) fand eine Spaziergängerin eine enthäutete Hündin

  • Für Hinweise, die zum Peiniger des Tiers führen, sind mittlerweile 2.000 Euro angesetzt

Grausamer Fall in Nordrhein-Westfalen: Eine Spaziergängerin hatte am Dienstag an einem Fluss in Geldern eine enthäutete Hündin gefunden - auf den Peiniger sind nun 2.000 Euro angesetzt. Davon berichtete die Nachrichtenseite "RP Online".

Dem Hund sei das gesamte Fell abgezogen worden, berichtete die Seite Anfang der Woche. Zudem seien dem Tier die Ohren abgeschnitten worden. Die Polizei und das lokale Ordnungsamt seien eingeschaltet worden.

Erste Untersuchungen ergaben demnach, dass es sich bei dem toten Tier um eine junge, gepflegte Hündin handelte, die vor ihrem grausamen Tod keine Verletzungen aufgewiesen hatte.

Wurde die Hündin zum Spaß gequält?

Eine Polizeisprecherin erklärte "RP Online", es sei bislang unklar, "ob die Verletzungen dem Tier vor oder nach seinem Tod hinzugefügt wurden".

Der grausame Fall zog schnell Kreise. Nachdem der in der Region bekannte Kampfsportler und Tierschützer Ralf Seger 1.000 Euro zur Ergreifung des Täters ausgesetzt hatte, hat die Tierschutzorganisation Peta nun diese Summe verdoppelt.

Laut der Pressemitteilung geht Peta von zwei möglichen Motiven aus: Entweder habe man es auf das Fell der Hündin abgesehen oder das Tier zum Spaß gequält und getötet.

Der Kadaver wird "RP Online" zufolge nun forensisch untersucht, um mehr Erkenntnisse über die Tat zu gewinnen. Das Veterinäramt des Kreises will laut einer Sprecherin nichts unversucht lassen, um weitere Erkenntnisse über die grausame Tat zu gewinnen.

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