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30/12/2016 16:33 CET | Aktualisiert 31/12/2016 08:03 CET

Hier fällt Alice Schwarzer mit einem Vorurteil über Araber böse auf die Nase

  • Eine Zusammenfassung seht ihr im Video oben

Alice Schwarzer hat seit der Kölner Silvesternacht oft genug gesagt, was sie von muslimischen Männern hält. "Frauen sind ihre Untermenschen" lautete eine der Pauschalverurteilungen der Feministin.

Eigentlich bekennende Linke offenbart Schwarzer immer wieder, wie wenig links ihre Äußerungen noch sind. Und - so kurz vor Silvester - muss sie natürlich wieder einmal poltern.

Wir hätten uns die Eskalation an Gewalt gegen Frauen importiert, sagte Schwarzer in einem Interview mit dem "Kölner Stadt Anzeiger". Die Männer, "kommen aus extrem patriarchalen Ländern, in denen Frauen völlig rechtlos sind und die Gewalt gegen Frauen und Kinder noch ein Herrenrecht ist."

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Aber der Generalverdacht unter den sie alle Muslime stellt, ist noch nicht genug. Denn am Gespräch nimmt auch noch Jürgen Mathies, Polizeipräsident von Köln, teil. Auf Schwarzers Frage, ob es eigentlich eine höhere Gewaltbereitschaft von Männern mit Migrationshintergrund gegen Polizistinnen gebe, antwortet der nur kurz: "Nein".

Aber die Frauenrechtlerin scheint immun gegen alles, was nicht in ihr Weltbild passt.

"Also, das nehme ich Ihnen nicht ab! Ich stelle mir so einen Araber vor, Mitte 20, und dann kommt eine junge Blondine in Uniform daher und will ihm Vorschriften machen. Der sagt doch: 'Du kannst mich mal'".

Mathies bleibt sachlich und bekräftigt: "Genau das habe ich in Gesprächen mit Beamtinnen immer wieder abgefragt - und immer nur zu hören bekommen, dem sei nicht so."

Aber Schwarzer wäre nicht Schwarzer, wenn sie es jetzt gut sein lassen könnte. Sie will wissen, ob sich die Kolleginnen nur nicht trauen, das zuzugeben, weil es ihnen peinlich ist, weil es sie schmerzt oder demütigt.

Auch wenn Mathies das im Einzelfall nicht ausschließt, ist er davon überzeugt, dass die Polizistinnen die Wahrheit sagen. "Sie sagen mir, dass Gewaltbereitschaft insbesondere bei jüngeren Männern im Alter von 16 bis 26 Jahren gegeben sei – und zwar unabhängig von ihrer Herkunft."

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(ben)