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29/12/2016 16:15 CET | Aktualisiert 29/12/2016 16:15 CET

Seehofer droht Merkel erneut, den Friedensgipfel platzen zu lassen

Horst Seehofer droht - mal wieder
Michaela Rehle / Reuters
Horst Seehofer droht - mal wieder

Der Geschwisterstreit in der Union tobt. Nach dem Anschlag in Berlin geht er jetzt in die nächste Runde: CSU-Chef Horst Seehofer schießt wieder Richtung Kanzlerin Angela Merkel und droht, die geplante Klausurtagung, die im Januar in München stattfinden soll, platzen zu lassen.

Bei der Tagung wollte sich die Union ursprünglich als Einheit zeigen. Die Parteien wollten einheitlich demonstrieren, wie sie hinter Merkel stehen.

Dem Magazin "Spiegel" sagte Seehofer nun: "Die Klausur Anfang Februar macht nur dann Sinn, wenn wir uns bis dahin in den Grundzügen der Sicherheits- und Flüchtlingspolitik einig sind." Die Christsozialen würden auf dem Gipfel Klarheit wollen, keinen Streit. Es aber völlig klar, dass die vermehrte Zuwanderung auf Sicherheitspolitische Fragen aufwerfe.

Seehofer will Obergrenze, Merkel lehnt sie ab

Nach dem Anschlag von Berlin müsse die Sicherheitspolitik neu justiert werden. Die beiden Schwesterparteien streiten seit Monaten wegen unterschiedlicher Vorstellungen bei der Sicherheits- und Flüchtlingspolitik. Seehofer fordert zum Beispiel eine Obergrenze für die Zuwanderung - Merkel lehnt diese ab.

Schon in der vergangenen Woche direkt nach dem Anschlag hatte Seehofer das Treffen unter Vorbehalt gestellt. Es müssten vorher entscheidende Fragen in der Zuwanderungs- und in der Sicherheitspolitik geklärt werden, sonst mache das Treffen keinen Sinn, hieß es in einer Telefonschalte des CSU-Präsidiums.

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