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27/12/2016 08:09 CET | Aktualisiert 27/12/2016 08:17 CET

"Endspurt im Promi-Sterbejahr": Titanic setzt deutsche Promis und Politiker auf Todesliste

"Auf geht's 2016! Endspurt im Promi-Sterbejahr" titelt die Satire-Zeitschrift "Titanic" auf einer elektronischen Postkarte- und trifft damit voll ins Schwarze: Denn jetzt wird wieder einmal leidenschaftlich diskutiert, was Satire darf und was nicht.

Der Grund der Empörung: Auf der Postkarte sind nicht nur die 2016 verstorbenen Celebrities wie David Bowie oder George Michael zu sehen - es werden auch noch lebende Prominente wie Helmut Kohl oder Heidi Klum abgebildet. So als Aufforderung an 2016?


"Jeder Einzelne darf es halt auch geschmacklos finden"

Viele Facebook-Nutzer waren über den Post verärgert: "Satire darf alles, aber jeder Einzelne darf es halt auch geschmacklos finden. Unterste Schublade und absolut kein bisschen witzig!", schrieb ein User, der für seinen Kommentar über 700 Likes bekam.

Es entwickelte sich eine heftige Diskussion darüber, ob es okay ist, Menschen "den Tod zu wünschen", wie es ein anderer Nutzer formulierte.

Nicht immer stimmten Bild und Name überein - das war wohl Absicht

Immerhin werden zusätzlich noch gezeigt: Heidi Klum, Donald Trump, Papst Franziskus, Til Schweiger, Helmut Kohl, Jürgen Klopp und Winfried Kretschmann. Offensichtlich spekuliert die Titanic-Redaktion damit, dass mindestens einer der Betroffenen auf das Cover reagiert (Til Schweiger, hüstel).

Für Irritationen und Spott sorgte auch die Tatsache, dass statt Leonard Cohen Bob Dylan abgebildet und unter dem Bild von Sex-Expertin Erika Berger Senta Berger zu lesen ist - was jedoch sicherlich mit Absicht der Redakteure geschehen ist.

Aber die Titanic stieß mit ihrer umstrittenen Karte auch auf so etwas wie Zustimmung: "Da fehlt Helene Fischer. Und Kai Diekmann. Und Pedro Lombardi", versucht ein Witzbold zu scherzen.

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