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27/12/2016 04:52 CET | Aktualisiert 27/12/2016 05:18 CET

Flugschreiber nach Absturz der russischen Maschine geborgen

Russische Rettungskräfte bereiten sich auf die Suche auf dem Meer vor.
TASS via Getty Images
Russische Rettungskräfte bereiten sich auf die Suche auf dem Meer vor.

Nach dem Flugzeugabsturz vor der russischen Schwarzmeerküste mit 92 Toten ist nach Medienberichten der Hauptflugschreiber geborgen worden.

Die Blackbox sei nahe der Flugkabine unter Wasser gefunden worden, berichtete am Dienstag die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Sie werde zur Auswertung in die Hauptstadt Moskau gebracht. Nach Angaben der Agentur Interfax wurde auch ein zweiter Flugschreiber gefunden, aber noch nicht geborgen.

Mehr zum Thema: Flugzeugabsturz in Russland: Behörden dämpfen Spekulationen über möglichen Terroranschlag

Bei den Sucharbeiten nahe Sotschi wurden seit dem Unglück am Sonntag auch 16 Leichen geborgen. Interfax zitierte einen nicht genannten Behördenvertreter, dass weder an Trümmerteilen noch an den Toten Spuren von Sprengstoff gefunden worden seien.

Die Ermittler gehen von technischem Versagen oder einem Pilotenfehler aus. Das russische Militär legte am Dienstag bis zu einer Klärung der Ursache seine Flotte von Tu-154 still.

Das Flugzeug des russischen Verteidigungsministeriums vom Typ Tupolew Tu-154 war am Sonntag auf dem Flug nach Syrien aus ungeklärter Ursache abgestürzt. An Bord waren mehr als 60 Sänger und Tänzer des Alexandrow-Armeechores, die mit ihrem Leiter Waleri Chalilow ums Leben kamen. In Russland galt deshalb am Montag Staatstrauer.

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(lm)