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27/12/2016 03:27 CET | Aktualisiert 27/12/2016 07:15 CET

Berliner Obdachlosen angezündet: Verdächtige stellen sich Polizei

dpa
In dem Berliner U-Bahnhof "Schönleinstraße" zündete eine Gruppe Männer das Papier an, mit dem sich ein Obdachloser zugedeckt hat

Die jungen Männer, die verdächtigt werden, an Heiligabend einen Berliner Obdachlosen angezündet zu haben, haben sich der Polizei gestellt. Das berichtet ein Reporter der Berliner Zeitung "BZ".

Die Polizei bestätigte gegenüber der Huffington Post, dass sich ein Teil der Gesuchten an die Beamten gewandt habe. Von allen sieben Tatverdächtigen seien mittlerweile die Namen bekannt. Aus diesen Gründen habe man auch die öffentliche Fahndung eingestellt, so eine Polizeisprecherin.

Sieben Männer zündeten Obdachlosen an - nahmen seinen Tod in Kauf

Eine Gruppe von sieben Männern soll in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Obdachlosen in einer Berliner U-Bahnstation angezündet haben - sie nahmen damit seinen Tod in Kauf.

Glücklicherweise griffen Passanten ein und löschten das Papier, mit dem sich der Obdachlose zugedeckt hatte. Der 37-jährige Mann blieb unverletzt.

Die weiteren Ermittlungen zum Fall laufen derzeit noch, sagte eine Polizeisprecherin. Die jungen Männer im Alter von 15 bis 21 Jahren würden nun bei der Vierten Mordkommission vernommen, hieß es von Polizeiseite gegenüber der "BZ".

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(ll)