POLITIK
26/12/2016 08:40 CET | Aktualisiert 26/12/2016 08:49 CET

Tunesisches Außenministerium behauptet: Abschiebung Amris zwei Tage vor Berlin-Anschlag akzeptiert

dpa

  • Das tunesische Außenministerium behauptet, die Abschiebung Amris akzeptiert zu haben

  • Zwei Tage vor dem Anschlag in Berlin soll der Antrag bewilligt worden sein

Das tunesische Außenministerium hat die Abschiebung des mutmaßlichen Attentäters von Berlin eigenen Angaben zufolge zwei Tage vor der Tat akzeptiert gehabt.

Am Samstag vor dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt hätten die tunesischen Behörden ihr Einverständnis für die Abschiebung Anis Amris in sein Heimatland gegeben, sagte Sprecher Radhouane Ayara der Deutschen Presse-Agentur am Montag.

Erster Abschiebeversuch soll an falscher Identität gescheitert sein

Zuvor sei seine Identität überprüft und bestätigt worden. Ein erster Abschiebungsversuch sei an einer falschen Identität gescheitert.

"Tunesien hat das Abschiebeverfahren nach diplomatischem Brauch uneingeschränkt eingehalten". Das nordafrikanische Land reagierte damit auf Druck aus Deutschland, Abschiebungen schneller und in größerer Anzahl zuzustimmen.

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(pb)