POLITIK
25/12/2016 08:53 CET | Aktualisiert 25/12/2016 09:05 CET

Mehrheit der Deutschen fordert nach Berlin-Anschlag neue Zuwanderungspolitik

Nur 14 Stunden nach dem Anschlag von Berlin meldete sich Horst Seehofer zu Wort. Der CSU-Chef sagte: „Wir sind es den Opfern, den Betroffenen und der gesamten Bevölkerung schuldig, dass wir unsere gesamte Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik überdenken und neu justieren.“

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei einen Pakistaner als Verdächtigen festgenommen, der später wieder freigelassen wurde. Seehofer musste für seine Aussage Kritik einstecken. Doch eine deutliche Mehrheit von 68 Prozent der Deutschen unterstützt seine Forderung, die Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik nach dem Anschlag in Berlin zu überdenken und neu zu justieren. 30 Prozent wollen das nicht. Das geht aus einer Emnid-Umfrage für „Bild am Sonntag“ hervor.

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