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23/12/2016 12:59 CET | Aktualisiert 24/12/2017 06:12 CET

Wegen Lkw-Anschlag: Neujahrs-"Tatort" wird nun doch verschoben

Neujahrs-"Tatort" wird verschoben
WDR/Frank Dicks
Neujahrs-"Tatort" wird verschoben

Nach einigen kontroversen Diskussionen in den letzten Tagen ziehen nun die Programmverantwortlichen also doch die Konsequenzen und verschieben den für Neujahr geplanten "Tatort: Sturm". Der WDR-Krimi aus Dortmund mit den Hauptdarstellern Anna Schudt (42) und Jörg Hartmann (47) als Kommissare wird nun erst am 29. Januar um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

Der Hintergrund für diese Entscheidung ist das brutale Ende des Films, der in Sequenzen stark an den Anschlag von Berlin erinnert: Ein Attentäter rast in einem weißen Transporter auf eine Gruppe Menschen zu und sprengt sich anschließend in die Luft.

Deshalb wird der Neujahrs-"Tatort" nun doch verschoben

Programmdirektor Volker Herres begründet den Schritt in einem Statement: "'Sturm' ist ein hochspannender 'Tatort' des WDR, der mit dem Selbstmordattentat eines Islamisten endet: mit Bildern und Eindrücken, die Assoziationen zum Terroranschlag in Berlin wecken."

Hier gibt es die beste Musik aus 500 Folgen "Tatort"

Mit Rücksicht auf die Opfer, ihre Angehörigen, Betroffene und das Empfinden von Zuschauern wolle man den Film mit einem größeren zeitlichen Abstand zeigen. Anstelle von "Sturm" sendet das Erste am 1. Januar um 20.15 Uhr nun den "Tatort: Söhne und Väter" des Saarländischen Rundfunks.