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23/12/2016 04:53 CET | Aktualisiert 23/12/2016 05:09 CET

Häftling soll schon vor Monaten vor Anschlag an Weihnachten gewarnt haben

Polizisten am Donnerstag auf dem wiedereröffneten Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz
CLEMENS BILAN via Getty Images
Polizisten am Donnerstag auf dem wiedereröffneten Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz

  • Laut einem Medienbericht soll ein Häftling bereits im Juli vor möglichen Anschlägen im Dezember gewarnt haben

  • Dabei fiel auch der Name von Anis Amri

Bereits im Juli soll der Häftling Stephan V. vor einem Anschlag gewarnt haben. In einem Brief an seinen Rechtsanwalt, der der "Bild"-Zeitung vorliegt, soll er am 26. Juli 2016 geschrieben haben: "Ende Dezember rappelt es in München und zeitgleich in Berlin."

Stephan V. habe von vier Mithäftlingen aus Tunesien und Algerien berichtet, die sich zum IS bekannt und offen über ihre Anschlagspläne gesprochen haben, berichtet das Blatt. Maschinengewehre und Granaten sollten laut Stephan V. bei den Anschlägen zum Einsatz kommen.

Häftling erzählte auch von Anis Amri

Wie die "Bild"-Zeitung weiter berichtet, hat der Anwalt des Häftlings den Brief Anfang August an den Verfassungsschutz weitergeleitet. Als Stephan V. daraufhin vernommen worden sei, habe er unter anderem auch den Namen von Anis Amrigenannt – dem Tatverdächtigen des Anschlags in Berlin.

Nach Informationen des Online-Magazins "Focus" plante Amri spätestens seit dem Sommer 2016 Anschläge in Deutschland. Ein V-Mann soll am 21. Juli 2016 dem Landeskriminalamt (LKA) in Nordrhein-Westfalen von den Plänen berichtet haben.

Amri soll damals im Kreis des Hasspredigers Abu Walaa aus Hildesheim wiederholt von Attentatsplänen gesprochen haben. Amri wurde von den Sicherheitsbehörden im Zeitraum von März bis September observiert. Hinweise auf ein staatsschutzrelevantes Delikt erbrachte das damals jedoch nicht.

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