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23/12/2016 09:13 CET | Aktualisiert 24/12/2016 03:48 CET

Lkw-Anschlag: Identifizierung der Berliner Terroropfer abgeschlossen (News-Blog)

  • 12 Menschen starben bei dem Anschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt

  • Der Tatverdächtige Anis Amri wurde in Mailand erschossen

  • Am Freitagnachmittag veröffentlichte eine IS-nahe Nachrichtenagentur Amris Bekennervideo (Video oben)

Der Lkw-Anschlag auf einem Berliner Weihnachtsmarkt erschütterte Deutschland am Montag. Eine Video-Aufnahme sollen das Geschehen zeigen. Der Täter war zunächst auf der Flucht und europaweit wurde der mutmaßliche Attentäter Anis Amri aus Tunesien gesucht. In der Nacht auf Freitag ist der 24-Jährige in Mailand bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet worden, bestätigte der italienische Innenminister.

Amri gilt als dringend tatverdächtig. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass der Tunesier den Sattelzug gefahren hat. Der eigentliche Fahrer, ein Mann aus Polen, hingegen wurde tot auf dem Beifahrersitz gefunden.

Alle Informationen lest ihr hier im fortlaufend aktualisierten News-Blog

20:57 Uhr: Identifizierung der Berliner Terroropfer abgeschlossen

Die Opfer des Terroranschlags von Berlin sind alle identifiziert. Das teilte das Bundeskriminalamt am Freitagabend über den Kurzmitteilungsdienst Twitter mit.

Bekannt ist, dass unter den Toten jeweils ein Pole, eine Italienerin, eine Israelin und ein Tscheche ist. Nach "Spiegel"-Informationen handelt sich um sechs Männer und Frauen. Bei dem Attentat wurden außerdem 53 Menschen teilweise lebensgefährlich verletzt. "Wir gedenken der Opfer und trauern mit deren Angehörigen", schrieb das BKA in seinem Tweet.

17:40 Uhr: Festgenommener Pakistaner: "Wollte U-Bahn erwischen"

Der nach dem Anschlag in Berlin festgenommene Pakistaner ist der Polizei aufgefallen, weil er schnell über eine Straße gerannt ist. "Ich war in der Nähe eines Parks und wollte meine U-Bahn erwischen, um nach Hause zu fahren", sagte Navid B. der "Welt am Sonntag". Er habe zurück in seine Unterkunft am Flughafen Tempelhof gewollt, um schlafen zu gehen.

"Dabei musste ich eine Straße überqueren und rannte, weil mir Autos entgegenkamen." Polizisten hätten ihn daraufhin angehalten.

Er habe abgestritten, etwas mit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz zu tun zu haben. Er sei aber bis Dienstag in Gewahrsam gehalten worden.

Mehr dazu könnt ihr hier erfahren.

17:24 Uhr: Merkel: Das ist unser "Gegenentwurf zur hasserfüllten Welt des Terrorismus"

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in der Pressekonferenz: "Unsere Demokratie, unser Rechtsstaat, unsere Werte, unsere Mitmenschlichkeit - sie sind der Gegenentwurf zur hasserfüllten Welt des Terrorismus. Und sie werden stärker sein als der Terrorismus."

Mehr dazu lest ihr hier.

16:51 Uhr: Amris Handy sichergestellt - es war im Sattelzug

Die Polizei hat den Sattelzug erneut untersucht und dabei offenbar auch das Handy des Terrorverdächtigen gefunden. Das berichtet "Spiegel online". Es handle sich dabei um ein Telefon der Marke HTC und wird demnach nun von Kriminaltechnikern untersucht.

Der späte Fund sei der "Akribie der Tatortarbeit" geschuldet, heißt es aus Berliner Polizeikreisen.

16:33 Uhr: FDP fordert regierungsunabhängige Expertenkommission im Fall Amri

Die FDP hat eine unabhängige Expertenkommission gefordert, die den Anschlag des tatverdächtigen Tunesiers Anis Amri auf einen Berliner Weihnachtsmarkt aufklärt. "Die Untersuchung sollte nicht regierungsintern ablaufen", sagte FDP-Chef Christian Lindner der Deutschen Presse-Agentur. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zuvor Innenminister Thomas de Maizière (beide CDU) mit der Aufklärung und Untersuchung des Falls beauftragt.

Lindner sagte weiter: "Wir müssen wissen, wie es zu dem schrecklichen Anschlag von Berlin kommen konnte. (...) Wir fordern eine unabhängige Expertenkommission, die mögliches Behördenversagen und Handlungsbedarf für den Gesetzgeber prüft. Eine unabhängige Einschätzung sollte auch im Interesse der Regierung sein."

15:31 Uhr: Merkel fordert schnellere Abschiebung nach Tunesien

In Folge des Terroranschlags von Berlin drängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf schnellere Abschiebungen nach Tunesien. Sie habe dem tunesischen Präsidenten Beji Caid Essebsi telefoniert, sagte Merkel am Freitag in Berlin.

"Ich habe dem Präsidenten gesagt, dass wir den Rückführungsprozess noch deutlich beschleunigen und die Zahl der Zurückgeführten deutlich erhöhen müssen." Bei der Frage der Rückführungen habe es im laufenden Jahr bereits Fortschritte gegeben. Nach dem Anschlag war bekannt geworden, dass eine Abschiebung des mutmaßlichen Täters, des Tunesiers Anis Amri, gescheitert war.

14:57 Uhr: Islamischer Staat hat Video veröffentlicht - es soll Amri zeigen

Das IS-Sprachrohr Amak hat ein Video veröffentlicht, das den mutmaßlichen Berlin-Attentäter Anis Amri zeigen soll. Amri soll in dem Video dem IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi die Treue schwören.

Mehr dazu erfahrt ihr hier.

14:33 Uhr: Anis Amri erschossen: So reagiert de Maizière auf die Nachricht (News-Blog)

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat mit großer Erleichterung auf die Ausschaltung des mutmaßlichen Terroristen Anis Amri reagiert. "Ich bin sehr erleichtert, dass von diesem Attentäter keine Gefahr mehr ausgeht", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin.

Er beglückwünschte die italienischen Behörden und bedankte sich bei den beiden Polizisten, die Amri gestellt hatten.

de maiziere

14:20 Uhr: Maas: "Wir müssen alles tun, um auch die Hintergründe des brutalen Anschlags aufzuklären"

Nach dem Tod des mutmaßlichen Berlin-Attentäters Anis Amri hat Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) betont: "Auch wenn der Tatverdächtigte tot ist, die rechtsstaatliche Aufarbeitung endet nicht. Die Ermittlungen laufen weiter. Denn: Wir müssen alles tun, um auch die Hintergründe des brutalen Anschlags aufzuklären."

Auch will er eine rasche Beratungen über rechts- und sicherheitspolitische Konsequenzen. Bei den Gesprächen mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), die "sehr zügig im Januar" stattfinden sollen, "wird es insbesondere um die Fragen gehen, wie Ausreisepflichtige so schnell wie möglich abgeschoben werden und wie Gefährder noch besser überwacht werden können", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin.

14:10 Uhr: Mailands Polizeipräsident: Das sagte Anis Amri zu den Polizisten

antonio de iesu

Der mutmaßliche Attentäter von Berlin ist nach italienischen Angaben alleine unterwegs gewesen, als er auf die Polizisten in Mailand traf. Auf ihn seien zwei Schüsse abgegeben worden, einer habe den Brustkorb getroffen und sei tödlich gewesen, sagte der Mailänder Polizeipräsident Antonio de Iesu bei einer Pressekonferenz am Freitag.

Anis Amri sei "höchst gefährlich" gewesen und hätte vermutlich erneut zugeschlagen. Die beiden jungen Polizisten hätten sich vorbildlich verhalten und seien mutig gewesen. Sie hätten ihn kontrolliert, weil er ihnen auffällig vorgekommen sei.

Der Polizeipräsident wies Berichte zurück, wonach Amri "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen haben soll. Davon wisse er nichts, sagte de Iesu. Aber Amri habe die Polizisten als "Bastarde" beschimpft.

13:49 Uhr: Generalbundesanwalt bestätigt Tod von Amri

Der mutmaßliche Attentäter von Berlin, Anis Amri, ist nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank tot. Frank bestätigte am Freitag in Karlsruhe eine entsprechende Erklärung des italienischen Innenministers Marco Minniti.

13:31 Uhr: Berlins Polizeipräsident rechtfertigt Vorgehen bei der Spurensicherung

Die Berliner Polizei hat das späte Auffinden einer Geldbörse des mutmaßlichen Attentäters Anis Amri mit einem planmäßigen Vorgehen bei der Spurensicherung begründet. "Es gibt kriminaltechnische Standards, wie lange kriminaltechnische Untersuchungen dauern, die halten wir auch konsequent ein", sagte Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt am Freitag in einer Sitzung des Innenausschusses im Abgeordnetenhaus.

Es gehe nicht nur darum, einen Täter festzunehmen, sondern auch darum, die Taten vor Gericht zu beweisen. "Dazu gehört eben auch, dass man nicht Spuren vernichtet, sondern die Standards einhält."

12:46 Uhr: So bedankt sich die Polizei Berlin bei den Italienern

Die Berliner Polizei hat sich bei ihren italienischen Kollegen bedankt für die Hilfe bei der europaweiten Suche nach dem mutmaßlichen Berliner Attentäter Anis Amri. "Grazie e pronta guarigione ai colleghi feriti", schrieb die Polizei am Freitag bei Twitter auf Italienisch.

"Danke für die Unterstützung & gute Besserung dem verletzten Kollegen." Der mutmaßliche islamistische Terrorist Amri war bei Mailand gefasst und getötet worden. Der 24-Jährige soll bei einer Routinekontrolle ohne zu zögern eine Waffe gezogen und geschossen haben. Ein Polizist wurde an der Schulter getroffen.

12:47 Uhr: Anis Amri schoss einen Polizisten an - er schwebt nicht in Lebensgefahr

Nach dem Anschlag soll Amri mit dem Zug über Frankreich nach Italien gereist sein. Am Bahnhof Sesto San Giovanni im Großraum Mailand begegnete er nach Polizeiangaben um etwa 03.30 Uhr den Polizisten, die ihn bei einem Schusswechsel töteten. Ein an der Schulter getroffener 36-jähriger Polizist schwebe nicht in Lebensgefahr, sagte Italiens Innenminister Minniti.

Der Tunesier hatte jahrelang in Italien gelebt, zeitweise in Haft. Seine Fingerabdrücke wurden mehrfach an dem Lkw sichergestellt, der am Montagabend in die Budengasse nahe der Gedächtniskirche gerast war.

11:53 Uhr: Das ist die Route des Terrorverdächtigen nach Italien

Der mutmaßliche Berliner Lastwagen-Attentäter Anis Amri ist wohl mit dem Zug von Frankreich nach Italien gereist. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa vom Freitag kam der Terrorverdächtige aus Chambéry nach Turin in der italienischen Region Piemont.

Von dort nahm er die Bahn nach Mailand, wo er gegen 1.00 Uhr in der Nacht zum Freitag am Hauptbahnhof ankam. Darauf habe er sich zum Bahnhof Sesto San Giovanni begeben. Vor dem Bahnhof, auf dem Platz des 1. Mai, sei Amri nach Polizeiangaben um etwa 03.30 Uhr morgens den Polizisten begegnet, die ihn bei einem Schusswechsel töteten.

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11:26 Uhr: Italiens Innenminister: Anis Amri bei Kontrolle gestellt

Der mutmaßliche Attentäter von Berlin ist der Polizei in Mailand bei einer normalen Kontrolle ins Netz gegangen. Als Anis Amri nach seinen Dokumenten gefragt worden sei, habe er eine Waffe gezogen und geschossen, sagte der italienische Innenminister Marco Minniti am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom.

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Ein Mann wurde in Mailand niedergeschossen. Credit: AP

11:15 Uhr:Der mutmaßliche Berlin-Attentäter ist tot

Der italienische Innenminister Marco Minniti bestätigte am Freitag bei einer Pressekonferenz in Rom: Der Tote ist Anis Amri.

10:37 Uhr: Der mutmaßliche Attentäter Anis Amri soll in Mailand erschossen worden sein

Reuters meldet: Der mutmaßliche Attentäter Anis Amri ist in Mailand erschossen worden.

Mehr zum Thema: Mehr dazu erfahrt ihr hier

10:20 Uhr: Neue Hinweise der Polizei: Anis Amri könnte sich in Dänemark aufhalten

Ein Mann, auf den die Personenbeschreibung von Anis Amri passt, wurde offenbar im dänischen Aalborg gesichtet.

Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Polizei.

10:12 Uhr: Özdemir macht Tunesien wegen Anis schwere Vorwürfe

Grünen-Chef Cem Özdemir macht den tunesischen Behörden wegen der gescheiterten Abschiebung des Terrorverdächtigen Anis Amri Vorwürfe. Das Verhalten der tunesischen Stellen in dieser Sache sei "ärgerlich", sagte Özdemir der "Bild"-Zeitung.

"Es kann nicht sein, dass manche Länder über Unterstützung dankbar sind, aber sich weigern, Verbrecher aus ihren Ländern wieder aufzunehmen."

Migranten wie Amri, die als sogenannte Gefährder identifiziert worden seien, müssten künftig schneller abgeschoben werden, forderte Özdemir. "Wenn eine kürzlich eingereiste Person hierzulande gegen den Westen und seine Werte Anschläge verüben kann und damit das Leben meiner Mitbürger gefährden kann, sehe ich wenig Argumente, warum so eine Person bei uns bleiben soll."

Diese Position untermauerte der Politiker auch auf Twitter: "Friedlichen Hindu ins Kriegsland #Afghanistan abschieben, aber einen kriminellen Islamisten nicht nach #Tunesien bekommen. #FindedenFehler"

09:31 Uhr: Beging Amri den Mord in Hamburg?

Die Hamburger Polizei prüft nun, ob der europaweit gesuchte Anis Amri für den Mord an einem 16-Jährigen Mitte Oktober an der Alster verantwortlich sein könnte. Die Mordkommission habe Ähnlichkeiten zwischen dem Terrorverdächtigen Amri und dem Phantombild in dem Hamburger Mordfall festgestellt. Das berichteten die Zeitungen der Funke-Gruppe.

Ein Polizeisprecher bestätigte am Freitag den Bericht: "Das ist eine weitere Spur, der wir nachgehen. Nach derzeitigem Stand gibt es da aber keine Hinweise."

Mehr zum Thema: Experten zum Mord in Hamburg: "Passt zur ISIS-Strategie"

08:43 Uhr: Stegner fordert mehr Personal zur Überwachung von Gefährdern

stegner

Nach dem Anschlag in Berlin hat SPD-Vize Ralf Stegner davor gewarnt, den Streit um sogenannte Gefährder und die Diskussion über die deutsche Flüchtlingspolitik zu vermengen. Die Debatte über die Konsequenzen müsse sich auf die Gefährder konzentrieren, sagte Stegner am Freitag im Deutschlandfunk.

"99,9 Prozent der Flüchtlinge haben mit Terrorismus genauso wenig zu tun wie 99,9 Prozent der Deutschen", sagte der SPD-Politiker.

Dennoch müsse sich der Umgang mit Gefährdern nach dem Anschlag ändern. Sicherheitsbehörden benötigten mehr Personal, um die Überwachung zu verstärken. Außerdem müsse für Gefährder, deren Asylverfahren abgeschlossen sei, die Abschiebehaft verlängert werden.

01:00 Uhr: Häftling warnte vor Anschlag im Dezember

Ein Häftling soll bereits im August vor einem Anschlag zu Weihnachten in der Hauptstadt gewarnt haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der Mann seinem Anwalt einen Brief geschrieben haben.

In diesem berichtet er von vier Mithäftlingen aus Tunesien und Algerien, die sich offen zum Islamischen Staat bekennen würden. Sie sollen im Gefängnis über geplante Anschläge mit Maschinengewehren und Granaten in Berlin und München gesprochen haben. Der Anwalt habe den Verfassungsschutz Anfang August über die Pläne informiert. Wie die Zeitung weiter schreibt, soll der Mann den Staatsschützern auch von einem jungen Tunesier namens Anis erzählt haben.

Freitag, 23. Dezember, 00:30 Uhr: Amri soll auch in Niedersachsen aktiv geworden sein

Der Terrorverdächtige Anis Amri soll auch in Niedersachsen aktiv gewesen sein. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Dokumente der Ermittler sollen darauf hinweisen, dass er möglicherweise eine Ausreise nach Syrien plante, um dort für den Islamischen Staat zu kämpfen. So soll er sich häufiger in Niedersachsen aufgehalten haben, um sich Tipps für eine Ausreise geben zu lassen. Im vergangenen Jahr sei er auch Teil einer Truppe gewesen, die sich für den Kampf in Syrien trainieren ließ.

23:01 Uhr: Bericht des Berliner Verfassungsschutzes erwähnt Moschee, zu der sich Amri nach dem Anschlag hinbewegte

fussilet 33

Der Ort, an dem Amri nach dem Anschlag gefilmt wurde, ist die Vorderseite des Moschee-Vereins "Fussilet 33". Dieser findet auch im jüngsten Bericht des Berliner Verfassungsschutz Erwähnung. Darin heißt es: Der Vorsitzende des Vereins habe "Muslime, meist Türken und Kaukasier, mit seinem Islamunterricht für den Jihad in Syrien radikalisiert".

22:41 Uhr: Ermittler vermuten Amri noch in Berlin

"Die Ermittler glauben, dass sich Anis Amri noch in Berlin versteckt", schreibt der Berliner "Tagesspiegel". Ein Zeuge sagte zudem aus, dass er Amri nach dem Anschlag hat fliehen sehen, im Gesicht soll er verletzt gewesen sein.

Aufgrund dieser Schnittwunden würde er schnell erkannt werden, so die Vermutung der Polizei. Es sei daher unwahrscheinlich, dass der Gesuchte ins Ausland fliehen konnte.

22:08 Uhr: Der Anschlag wurde von einer Kamera aufgezeichnet

Die "Bild" hat am Donnerstagabend ein Video vom Anschlag veröffentlicht. Es zeigt, wie der Lkw in den Weihnachtsmarkt rast.

Wenige Sekunden nachdem der dunkle Lastwagen über die Kreuzung am Breitscheidplatz schießt, fliehen Menschen vom Breitscheidplatz. Das Video wurde aus einem Auto heraus gefilmt, das an einer Ampel wartete.

Das Video seht ihr auch oben in diesem News-Blog.

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