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22/12/2016 05:24 CET | Aktualisiert 22/12/2016 08:24 CET

Anschlag in Berlin: Er wurde kurzzeitig verdächtigt - jetzt fehlt von dem Pakistaner jede Spur

Anschlag in Berlin: Er wurde kurzzeitig verdächtigt - jetzt fehlt von dem Pakistaner jeder Spur
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Anschlag in Berlin: Er wurde kurzzeitig verdächtigt - jetzt fehlt von dem Pakistaner jeder Spur

Es fehlt jede Spur von ihm. Der pakistanische Flüchtling, der kurz nach der Berliner Todesfahrt festgenommen und am Dienstagabend wieder freigelassen wurde, ist verschwunden.

Das berichtet die britische “Daily Mail”, die sich auf Freunde und Familienmitglieder des Pakistani beruft. Sein Cousin Waheed mache sich große Sorgen. Seit der Freilassung habe er nichts mehr von seinem Cousin gehört.

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Die Polizei hat den pakistanischen Flüchtling noch am Montagabend festgenommen. Im Laufe des Dienstags wurden zahlreiche Informationen bekannt. Darunter sein Name, sein Alter, wann und wo er nach Deutschland gekommen ist und seine Vergangenheit.

Der Pakistani beteuerte immer wieder seine Unschuld

Der kurzzeitig Verdächtige wurde laut BKA von Berlin nach Karlsruhe gebracht und dort stundenlang verhört. Dabei beteuerte er immer wieder seine Unschuld.

Am Dienstagmittag wurde bekannt, dass die Polizei damit rechnete, den Falschen zu haben. Kurz vor 19 Uhr wurde der Pakistani dann freigelassen.

Seitdem ist er verschwunden. “Sein Telefon ist ausgeschaltet, ich mache mir große Sorgen. Wir haben nichts mit religiösen Fundamentalisten oder Terroristen zu tun”, sagte Waheed der “Daily Mail”.

Keine terroristische Vergangenheit

Die Polizei bestätigte schon am Dienstag, dass der Verdächtige keinerlei terroristische Vergangenheit habe.

Auch sein Vater beklagt gegenüber der pakistanischen Zeitung “Dawn”, dass sich sein Sohn seit der Festnahme immer noch nicht gemeldet habe. Auch seine Mitbewohner in der Berliner Asylbewerberunterkunft haben laut “Daily Mail” noch nichts von ihm gehört.

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(vr)