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21/12/2016 05:55 CET | Aktualisiert 21/12/2016 05:59 CET

Polnischer Lkw-Fahrer wollte bis zum Schluss die Tat in Berlin verhindern

Der Attentäter von Berlin raste mit einem gestohlenen Lkw in den Weihnachtsmarkt
Hannibal Hanschke / Reuters
Der Attentäter von Berlin raste mit einem gestohlenen Lkw in den Weihnachtsmarkt

  • Erste Ergebnisse der Obduktion des toten Lkw-Fahrers aus Berlin wurden jetzt bekannt

  • Der Pole befand sich zum Zeitpunkt des Anschlags mit im Führerhaus

Nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am Montagabend sind nun erste Ergebnisse der Obduktion des getöteten Lkw-Fahrers veröffentlicht worden. Der getötete Lukasz U. war der ursprüngliche Fahrer des Tat-Fahrzeugs, er befand sich zum Zeitpunkt des Anschlags mit im Führerhaus.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, gehen die Ermittler von einem Kampf zwischen Lukasz U. und dem Attentäter aus. Der Pole soll ihm mehrmals in das Lenkrad gegriffen haben, um die Tat zu verhindern. Daraufhin stach der Täter wohl mehrmals mit einem Messer auf ihn ein.

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Als der Lastwagen auf dem Breitscheidplatz zum Stehen kam, tötete der Attentäter Lukasz U. mit einem Schuss in den Kopf.

Lukasz U. war ein Zufallsopfer

Weiter gehen die Ermittler davon aus, dass es sich bei dem polnischen Lkw-Fahrer um ein Zufallsopfer handelt. Er war mit seiner Fracht auf dem Weg von Italien nach Berlin gewesen, auf Grund einer Verspätung konnte er die Ware nicht wie geplant am Montag abladen, sondern wurde auf den darauffolgenden Tag vertröstet.

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(vr)