POLITIK
20/12/2016 02:10 CET | Aktualisiert 20/12/2016 03:13 CET

ARD-Terrorexperte: Täter stammt aus Pakistan und reiste 2015 über Passau ein

Der Tatort an der Berliner Gedächtniskirche
Michele Tantussi via Getty Images
Der Tatort an der Berliner Gedächtniskirche

Der mutmaßliche Täter, der in Berlin einen LKW in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche steuerte und 12 Menschen tötete, soll als Flüchtling eingereist sein.

Nach Angaben des ARD-Journalisten und Terrorexperten Michael Götschenberg soll der Mann aus Pakistan stammen und 1993 geboren sein. Nach seinen Informationen reiste er am 31.12.2015 über Passau nach Deutschland ein. Götschenberg beruft sich auf "Sicherheitskreise". Das berichtet auch der Sender RBB.

Die Tageszeitung "Die Welt" hatte zuvor Ähnliches berichtet - nannte aber ein anderes Datum. Auch die "Welt" berichtete, dass der Täter aus Pakistan stammt. Die Zeitung nannte aber den 16. Februar 2016 als Tag der Einreise, gab aber keine Quelle an.

Zuvor hatte die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfahren, dass der Täter aus Pakistan oder Afghanistan stamme. Letzte Gewissheit gab es zunächst noch nicht, da der Mann unterschiedliche Namen verwendet habe und damit seine Identität nicht zweifelsfrei habe geklärt werden können.

Auch DPA berichtet, dass der Verdächtige nach Erkenntnissen der Behörden wohl im Februar als Flüchtling über die Balkanroute nach Deutschland eingereist. Demnach soll der Mann in einer Berliner Flüchtlingsunterkunft gelebt haben.

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Der "Tagesspiegel" berichtet weiter, dass der Mann den Behörden bereits bekannt gewesen sei, allerdings nur wegen kleinerer krimineller Delikte.

In unserem Live-Blog informieren wir über alle aktuellen Geschehnisse vom Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz.

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