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19/12/2016 10:45 CET | Aktualisiert 19/12/2016 12:17 CET

"Hinterfotziges Arschloch": Comedian Kurt Krömer rechnet mit Ex-Spiegel-Journalisten ab

Der ehemalige Spiegel- und Springer-Journalist Matthias Matussek ist kein Freund der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel. Soweit nichts neues.

Nach den Anschlägen in Paris postete der einst renommierte Autor einen Tweet, in dem es hieß: "Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen."

Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Streit um den Tweet verlor Matussek zudem seinen Job als Journalist bei der "Welt".

Wie weit Matussek inzwischen ins rechte Milieu abgedriftet ist, zeigt ein aktueller Facebook-Eintrag des Autors. Auf Facebook teilte Matussek den Post des NPD-Politikers Marco Wruck und kommentierte dazu: "Wir bekommen Menschen geschenkt, Fachkräfte selbstverständlich, die 'Allahu akbar' rufen."

matussek

Dazu muss man wissen, dass Matussek früher eher als linker Publizist galt.

Die beste Antwort auf das Posting von Matussek hatte wohl der Berliner Comedian Kurt Krömer. Er schrieb Matussek auf dessen Facebook-Seite. Dort heißt es:

"Lieber Journalist, Publizist und Autor Matthias Matussek, apropos 'geschenkt'...

Wahrscheinlich kann man sich bei einem Menschen, der mittlerweile Hass-und Hetz-Statements und Videos von NPD-Demagogen teilt, jedes Wort schenken.

Weil bald Weihnachten ist, will ich Dir als rechtslastigem Katholiban und Anwärter auf die Elmar-Hörig-Gedächtnisplakette in Kackbraun trotzdem etwas schenken und zwar ein Zitat aus der Wikipedia:

'Durch die mediale Präsenz des islamistischen Terrorismus ist der Ausdruck 'Allahu akbar' vor allem im Westen mit diesem konnotiert. Tatsächlich aber findet der Ausdruck bei Muslimen und auch arabischsprachigen Christen eine alltägliche Verwendung zu verschiedenen Anlässen.'

In diesem Sinne Allah, Gott und Buddha zum Gruße

Dein Kurt Krömer

PS: Vor einiger Zeit hatte ich Dich in meiner Sendung zu Gast und habe Dich dort u.a. als 'hinterfotziges Arschloch' bezeichnet. Das tut mir leid! Nach jetzigem Kenntnisstand hätten dort noch ganz andere Bemerkungen fallen müssen."

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(mf)