NACHRICHTEN
19/12/2016 20:23 CET | Aktualisiert 20/12/2016 03:33 CET

"Jetzt erst recht": So reagieren Internet-Nutzer auf die Vorfälle in Berlin

Auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz raste am Montagabend ein Lkw in die Menschenmenge.
NurPhoto via Getty Images
Auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz raste am Montagabend ein Lkw in die Menschenmenge.

Berlin trauert. Am Montagabend raste ein Lastwagen in den beliebten Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz.

Noch ist unklar, was oder wer tatsächlich dahinter steckt.

Doch für viele Menschen steht jetzt schon fest: Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir geben nicht nach. Und wir werden nicht unser Leben verändern, weil es ein paar Irre wollen.

Viele Reaktionen in sozialen Netzwerken lesen sich daher wie ein lautes: Jetzt erst recht!

"Das lasse ich mir nicht nehmen"

Blogger und Startup-Investor Nico Lumma etwa schreibt auf seiner Facebook-Seite "Ich gehe morgen auf einen Weihnachtsmarkt. Das lasse ich mir von diesen Irren nicht nehmen."

Damit spricht er aus, was offenbar viele denken.

Ähnlich sieht es Internet-Unternehmer Andre Alpar: "Morgen Weihnachtsmarkt mit der Familie."

Bei Twitter sind viele Reaktionen ähnlich:

"Unsere Freiheit kann niemand zerstören"

"Unsere Freiheit und Kultur kann niemand zerstören", schreibt Thorsten Alsleben, Hauptgeschäftsführer der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU. Er wolle nun "EXTRA" auf einen Berliner Weihnachtsmarkt gehen:

Marc Oliver gibt der Terrorangst "kein Fußbreit". Er wolle auch weiterhin auf Weihnachtsmärkte gehen:

Andere Twitter-Nutzer fordern ihre Mitmenschen auf: "Jetzt erst recht morgen alle auf den Weihnachtsmarkt."

"Jetzt erst recht! Raus auf die Straße, raus auf die Märkte!", fordert ein User.

Dieser User war dieses Jahr noch gar nicht auf dem Weihnachtsmarkt. Aber jetzt will er erst recht gehen.

"...dann haben die verloren"

Matt hat abschließend einen klugen Rat an alle: "Die Antwort an Terror sollte immer sein: (...) Einfach weiterleben, dann haben die verloren."

Jetzt erst recht.

Alle aktuellen Geschehnisse rund um die Tragödie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, lest ihr auf unserem Live-Blog.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png