ENTERTAINMENT
18/12/2016 09:52 CET | Aktualisiert 18/12/2016 11:35 CET

Strafbefehl gegen Robert Geiss: Er soll zugeschlagen haben

Der TV-Millionär Robert Geiss soll einem Reiseunternehmer aus Süddeutschland eine Ohrfeige gegeben haben. Die beiden hätten sich wegen offener Rechnungen gestritten. Das Amtsgericht Bergheim hat gegen den TV-Star deshalb einen Strafbefehl erlassen, wie die "Welt am Sonntag" berichtet (Zusammenfassung im Video oben).

Robert Geiss bestreitet die Ohrfeige. Laut Geiss' Anwalt habe man der Staatsanwaltschaft bereits entlastende Zeugenaussagen vorgelegt. In einer Stellungnahme behauptet Geiss' Produktionsfirma, in Wahrheit sei der Unternehmer handgreiflich geworden, "um seine angeblichen Forderungen durchzusetzen".

Doch schon in der Vergangenheit soll Geiss gewalttätig geworden sein. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte wegen Körperverletzung gegen ihn ermittelt. Ein Ex-Kapitän von Geiss' Privat-Yacht sagte, der Millionär habe ihn auf die Brust geboxt.

Die Vorwürfe gegen Geiss häufen sich

Der Bordellbetreiber Prinz Marcus von Anhalt hatte dem "Kölner Express" zudem erzählt, dass Geiss seine im neunten Monat schwangere Frau geschlagen habe. Als er Geiss hinausbringen wollte, habe dieser auch ihn geschlagen. Von Anhalt habe sich gewehrt und Geiss sei bewusstlos zu Boden gegangen.

Der Reality-Soap-Star bestritt diese Vorwürfe. Dem Magazin "Bunte“ sagte er: "Ich bin noch nie handgreiflich geworden.“

Wird Geiss verurteilt, muss er wahrscheinlich eine Geldstrafe zahlen. Wie hoch diese ausfallen wird, ist nicht bekannt. Da sich Geldstrafen aber am Einkommen der Bestraften orientieren, dürfte sie für Geiss entsprechend hoch ausfallen.

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(lp)