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17/12/2016 05:21 CET

Merkel-Vertrauter fliegt in die USA, um Trumps Sicherheitsberater zu treffen

Merkels außenpolitischer Berater soll Trumps künftigen Sicherheitsberater Michael Flynn treffen.
ASSOCIATED PRESS
Merkels außenpolitischer Berater soll Trumps künftigen Sicherheitsberater Michael Flynn treffen.

Der künftige US-Präsident Donald Trump gilt als schwer vorhersehbar. Kein Wunder also, wenn sich die Bündnispartner der USA zurzeit fragen, wie sich das Verhältnis mit den Vereinigten Staaten unter der Regierung Trump verändert wird.

Nach Informationen des „Spiegel“ schickt Kanzlerin Angela Merkel deshalb nun Christoph Heusgen, den Leiter der Abteilung Außen- und Sicherheitspolitik im Kanzleramt, in die USA, um über wichtige außenpolitische Themen zu sprechen.

Demnach soll Heusgen unter anderem auch Trumps künftigen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn treffen. Wie der "Spiegel" berichtet, dürfte es bei den Gesprächen unter anderem um das Verhältnis der USA zur Nato gehen.

Mögliche Themen: Nato und Russland-Sanktionen

Der künftige US-Präsident hatte sich im Wahlkampf wiederholt kritisch zu dem Militärbündnis geäußert und sogar das Prinzip der Beistandsverpflichtung infrage gestellt. Zudem forderte er höhere Verteidigungsausgaben der Bündnispartner und fragte, warum immer die USA die Führungsrolle übernehmen müssten.

Ein weiteres Thema könnten aber auch die wegen der Ukraine-Krise verhängten Sanktionen gegen Russland sein. Die EU hatte am Donnerstag beschlossen, diese um ein halbes Jahr - bis zum 31. Juli 2017 verlängern zu wollen.

Flynn, der von 2012 bis 2014 Direktor des Militärgeheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) war, tritt wie Trump für eine Entspannung mit Russland ein.

Mit Material von dpa.

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