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16/12/2016 13:15 CET | Aktualisiert 16/12/2016 13:16 CET

Er ging immer gleich vor: Polizei Köln fahndet nach Serien-Sextäter

Mit diesem Video aus einer Kölner Stadtbahn fahnden Beamten derzeit nach einem etwa 20 bis 30-jährigen Mann. Er wird verdächtigt für mindestens zehn Frauen in einem Zeitraum von mehreren Jahren belästigt, überfallen und sexuell missbraucht zu haben.

Die Polizei Köln fahndet mit Fotos und einem Video aus einer Überwachungskamera nach einem etwa 20 bis 30 Jahre alten Mann, der im Verdacht steht, im Zeitraum von mehreren Jahren mindestens zehn junge Frauen belästigt, überfallen, sexuell missbraucht oder vergewaltigt zu haben.

Die Tatorte konzentrieren sich auf die Stadtteile Neustadt-Süd, Altstadt-Süd, Sülz, Lindenthal und Klettenberg. Bei fast allen Opfern der Übergriffe handelt es sich um junge Studentinnen, die nachts oder in den frühen Morgenstunden auf dem Heimweg attackiert wurden.

Nach Auswertung aller Fälle sind sich die Ermittler sicher, dass sie einem Serientäter auf der Spur sind, der seinen Opfern zunächst folgt, sie beobachtet und erst kurz vor Erreichen ihrer Wohnungen überfällt. Nach vorliegenden Beschreibungen dürfte es sich um einen Deutschen handeln.

Nach dem Angriff auf eine 23 Jahre alte Kölnerin im Stadtteil Sülz am Sonntagmorgen (20. November) geht die Ermittlungsgruppe einer heißen Spur nach. Gegen 4.40 Uhr attackierte ein dunkel gekleideter Mann eine junge Kölnerin (23) auf der Joseph-Stelzmann-Straße von hinten und fasste sie im Intimbereich an.

Da die Zeugin schrie, ließ der Täter von ihr ab. Ermittlungen ergaben, dass der jetzt Gesuchte mit der 23-Jährigen an der Haltestelle Lindenburg (Universitätsklinken) aus einer Stadtbahn der Linie 9 ausgestiegen und ihr gefolgt war.

Der Mann auf dem Foto ist circa 1,75 Meter groß und etwa 20 bis 30 Jahre alt. Er ist schlank und trägt eine Brille. Die Polizei Köln sucht Zeugen, die Angaben zur Identität oder dem Aufenthaltsort des Verdächtigen machen können. Hinweise zu dem Tatverdächtigen nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer 0221/229-0.