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14/12/2016 08:22 CET | Aktualisiert 14/12/2016 18:10 CET

Fall Maria L.: Mutmaßlicher Mörder in Klinik eingeliefert

Der mutmaßliche Mörder der Studentin Maria L. ist in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Laut der Zeitung wird er rund um die Uhr überwacht. Die Behörden befürchten wohl, dass der Verdächtige Selbstmord begeht.

Angesprochen auf die Verlegung von Hussein K. gab sich das Justizministerium gegenüber der "Bild"-Zeitung bedeckt. "Zu laufenden Ermittlungsverfahren wird keine Auskunft erteilt", hieß es lapidar.

Erst gestern wurden neue Details über den mutmaßlichen Mörder von Maria L. bekannt (die vier wichtigsten Fragen zum Fall seht ihr oben im Video).

Seine damalige Anwältin Maria-Elena Nikolopoulou bestätigte, dass der Mann - der als Flüchtling nach Deutschland kam - bereits in Griechenland im Jahr 2013 eine junge Frau fast umgebracht hätte.

Der "Stern" hatte zuerst berichtet, dass Hussein K. im Mai 2013 auf der Insel Korfu eine 20-jährige Studentin überfallen und eine Steilküste hinabgeworfen haben soll. Die junge Frau überlebte den Angriff demnach offenbar schwer verletzt. Griechische Medien hätten über den Fall berichtet.

Im Februar 2014 wurde er zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt – aber nach kurzer Zeit wieder gegen Auflagen freigelassen. Es ist unklar, warum er wieder freikam.

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