POLITIK
14/12/2016 07:18 CET | Aktualisiert 14/12/2016 08:32 CET

CDU-Bundestagsabgeordnete werben für Koalition mit der AfD

  • Konservative CDU-Mitglieder werben immer offensiver für eine Koalition mit der AfD

  • Das gilt als Tabu - Parteichefin Angela Merkel schließt eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten ausdrücklich aus

  • Worum es geht, erfahrt ihr in einer Kurzversion oben im Video

Konservative CDU-Mitglieder werben immer offensiver für eine Koalition mit der AfD. Das gilt als Tabu - Parteichefin Angela Merkel schließt eine Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten ausdrücklich aus.

Den Anfang machte Klaus-Peter Willsch im Interview mit der "Hessenschau".

Darin sagt er: "Eine Koalition irgendwann hängt davon ab, ob die Radikalen dort die Führung übernehmen oder gemäßigte Kräfte", sagt Willsch. Ohnehin sollten Kontakte zu gemäßigten AfD-Mitgliedern möglich sein, fordert er. Schließlich seien diese "doch keine Leprakranken".

Steinbach: "Besser mit AfD als mit Grünen"

Darauf meldete sich auch die hessische Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach zu Wort. Die hatte mit Willsch bereits Anfang des Jahres einen Brandbrief gegen Merkel verfasst. Steinbach twitterte: "Besser mit ehemaligen CDU-Mitgl. in der AfD als mit Grünen Trittin,Roth, Künast in Gesellschafts-u.Migrationspolitik"

Bereits Ende September warb die Veronika Bellmann als erste CDU-Bundestagsabgeordnete in der Huffington Post für eine Koalition mit der AfD. “Die CDU muss sich in Zukunft die Frage stellen, welche Machtoptionen sie hat", sagte sie.

"Vielleicht nicht heute oder morgen, aber für immer und ewig kann die Union eine Koalition mit der AfD auf Landes- und Bundesebene nicht ausschließen."

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(ben)