POLITIK
13/12/2016 05:37 CET | Aktualisiert 13/12/2016 05:41 CET

Bosbach zu Kölner Silvesternacht: "In München wäre Spuk schnell zu Ende gewesen"

Die Verantwortlichen in Köln haben ihr Sicherheitskonzept für die Silvesternacht vorgestellt.

Die Polizeipräsenz wird stark verstärkt, es gibt mehr Überwachungskameras und Verkehrssperren.

Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach - mittlerweile für viele Deutsche eine moralische Instanz - äußerte sich positiv zu den Maßnahmen. "Der Bereich zwischen Hauptbahnhof und Dom wird zu den sichersten Plätzen der Republik gehören", sagte der CDU-Politiker im TV-Sender "Phoenix".

"In München wäre der Spuk nach wenigen Minuten zu Ende gewesen"

Allerdings nutzte Bosbach die Chance auch, um gegen die Verantwortlichen in dem Domstadt und die rot-grüne Sicherheitspolitik in Nordrhein-Westfalen auszuteilen.

"In München wäre der Spuk im letzten Jahr nach wenigen Minuten zu Ende gewesen", glaubt Bosbach. In der Vergangenheit seien zu viele Fehler macht worden. "Wenn das Risiko Opfer einer Straftat zu werden, in Köln doppelt so hoch ist wie in der größeren Stadt München, dann zeigt das ja, wer welche politischen Schwerpunkte setzt", sagte der Politiker.

In Bayern gelte der Satz: "Wehret den Anfängen. Keine Toleranz an der falschen Stelle."

"Was in Köln passiert, kann woanders auch passieren"

Und auch für das kommende Silvester will Bosbach keine Entwarnung geben.

"Man muss auch Kräfte zurückhalten, um zu erkennen, wo es einen Gefahrenschwerpunkt gibt, den wir im Moment noch nicht kennen. Was in Köln passiert ist, kann auch in anderen Großstädten passieren.“

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