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12/12/2016 08:06 CET | Aktualisiert 13/12/2017 06:12 CET

E-Klasse All-Terrain: Klettern mit Komfort

Mercedes-Benz
Geländegängige E-Klasse: Mercedes All-Terrain

Muss es eigentlich immer gleich ein SUV sein? Diese Frage stellen sich Autofahrer immer häufiger. Vor allem jene, denen der massige Auftritt eines Geländewagens nicht wirklich behagt. Ganz auf den Freiheit- und Abenteuer-Look will man allerdings auch nicht verzichten. Audi und Volvo bedienen diese Klientel seit vielen Jahren. Deren Kombis hören auf so schöne Namen wie Allroad und Cross Country. Selbst Opel ist mit dem Insignia Country Tourer mit von der Partie. Und jetzt auch Mercedes-Benz mit dem E-Klasse All-Terrain.

Den Marketing- und Vertriebsleuten bei Mercedes waren die Lifestyle-Laster der Konkurrenz schon länger ein Dorn im Auge. Nach dem Motto "Spät, aber nicht zu spät" schicken die Schwaben im Frühjahr nun die E-Klasse als Kombi im robusten Outfit an den Start. "So vielseitig war noch keine E-Klasse", sagt Vertriebsvorstand Ola Källenius. Optisch ist der All-Terrain schnell entlarvt. Der Wagen hat mehr Bodenfreiheit, die Räder sind größer, die Kotflügel zieren schwarze Radläufe und der Grill gleicht dem eines Mercedes-SUV. Ansonsten verfügt er über alle Annehmlichkeiten der normalen E-Klasse. Und das sind eine ganze Menge.

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Wasserdurchfahrten bis 30 Zentimeter Tiefe

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Serienmäßig sind natürlich der Allradantrieb 4Matic und die Luftfederung. Beste Voraussetzung, um damit auch Gelände abseits des Asphalts unter die Räder zu nehmen. Es ist erstaunlich, was hier ein paar Zentimeter mehr Bodenfreiheit bewirken. Wer glaubt, auf steilen, holperigen und ausgefurchten Waldweg das Auto zu beschädigen, der irrt. Zwar piept es unaufhörlich und das Display zeigt seitlichen Hindernisse wie Bäume oder Feldbrocken an, doch der All-Terrain macht seinem Namen alle Ehre und klettert brav den Berg hinauf. Dafür genügt es, den Geländemodus zu aktivieren und zart Gas zu geben. Den Rest erledigt die Technik, die unter anderem die Karosserie um zwei Zentimeter anhebt. Einige Eckwerte dazu: Wasser durchfahren darf der All-Terrain bis zu einer Tiefe von 30 Zentimetern. Als maximalen Böchungswinkel gibt das Werk 17,3 Grad vorne und 16,9 Grad hinten an. Die maximale seitliche Neigung beträgt 35 Grad, die Bodenfreiheit liegt zwischen 121 und 156 Millimeter.

Auf der Straße eine komfortable E-Klasse

Zurück auf der Straße steht der All-Terrain seinem konventionellen Kombi-Kollegen in nichts nach. Hoher Fahrkomfort, leise Innengeräusche, die gleichen Platzverhältnisse, der gleiche Kofferraum. Letzterer fasst im Minimum 640 Liter. Zusätzlich lassen sich die Rücksitzlehnen steiler stellen, was weitere 30 Liter bringt. Liegen die Lehnen ganz flach (40:20:40 geteilt), passen bis zu 1820 Liter ins T-Modell.

Preise nennen die Stuttgarter noch nicht

Unterwegs waren wir mit dem neu entwickelten Dieselmotor. Der Zweiliter-Vierzylinder mit 194 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment gilt als der derzeit modernste und sauberste Selbstzünder der Welt. Vermutlich ist er auch einer der sparsamsten, denn 5,2 Liter Normverbrauch sind für ein Allradfahrzeug dieser Klasse ein respektabler Wert, selbst wenn es im Alltag eher sechs bis sieben Liter sein sollten. Überzeugend sind vor allem die Laufruhe und der frühe Antritt des Motors. Völlig im Hintergrund arbeitet die 9-Gang-Automatik. Schaltübergänge sind nicht zu spüren. Nochmals eine Stufe geschmeidiger dürfte der All-Terrain unterwegs sein, wenn Mercedes ihn auch mit dem Dreiliter-Sechszylinder-Diesel anbieten wird. Dies soll im Frühsommer passieren.

Preise nennen die Stuttgarter noch nicht. Der normale Kombi als E 220 d 4Matic kostet ab 50.486 Euro. Audi verlangt für seinen A6 Allroad einen Aufpreis von 3.300 Euro. In dieser Größenordnung sollte der Käufer auch beim Mercedes All-Terrain denken.