POLITIK
12/12/2016 00:33 CET | Aktualisiert 12/12/2016 01:51 CET

So will einer der Kölner Sex-Täter seine Abschiebung verhindern

Hassan T. vor Gericht
DPA
Hassan T. vor Gericht

  • Einer der verurteilten Täter der Kölner Silvesternacht soll abgeschoben werden

  • Doch er will gegen seine Ausweisung vorgehen

Einer der verurteilten Sex-Täter aus der Kölner Silvesternacht soll offenbar bald abgeschoben werden. Das berichtete der "Kölner Stadtanzeiger".

Hassan T. wurde deutschlandweit bekannt, nachdem die "Bild"-Zeitung ein Bild von ihm abgedruckt hatte, das ihn grinsend und jubelnd beim Verlassen des Gerichts zeigte. Er wurde zu einem Jahr auf Bewährung wegen versuchter Nötigung und Beihilfe zur sexuellen Nötigung verurteilt. Die Zeitung nannte ihn den "Sex-Mob-Grinser".

Hassan, T. soll einem Mann in der Silvesternacht 5000 Euro angeboten haben, wenn er ihm seine beiden Begleiterinnen überlässt. Als der ablehnte, soll er gesagt haben: "Give the girls, give the girls, sonst Tod." Er wurde später in einem Asylheim in Kerpen festgenommen.

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Sei Jubel nach dem Gerichtsurteil stellte sich als etwas verfrüht heraus. Zwar entging er einer Gefängnisstrafe, allerdings nicht der Abschiebung. Um die zu verhindern, hat er Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Dabei machte er eine überraschende Aussage: Er behauptet, dass er gar nicht Hassan T. heißt, sondern Mustafa E. Außerdem stamme er nicht aus Algerien, sondern aus Marokko. Das könnte allerdings ein Trick sein, um eine Abschiebung zu verhindern.

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