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11/12/2016 07:16 CET | Aktualisiert 11/12/2017 06:12 CET

Mark Forster: "Erfolg ist wie ein Orkan"

Mark Forster ist Kandidat in der Quiz-Show

Normalerweise steht er als Sänger auf der Bühne oder beurteilt als "The Voice Kids"-Coach junge Gesangstalente. Am Samstagabend (20:15 Uhr im Ersten) ist Mark Forster (32, "Tape") aber in einer ganz anderen Rolle zu sehen: Als Kandidat in der 25. Ausgabe der Quiz-Sendung "Frag doch mal die Maus" muss er sein Wissen unter Beweis stellen. Wie gut er sich dabei selbst einschätzt, hat er vorab im Interview mit spot on news verraten. Außerdem spricht der Sänger über seinen Erfolg und verrät auch, warum ihn Donald Trumps Wahlsieg so traurig machte.

Sie sind Kandidat der Jubiläumsausgabe von "Frag doch mal die Maus". Wie gut schätzen Sie sich selbst ein?

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Mark Forster: Ich habe ein relativ amtliches Klugscheißer-Wissen. Wenn ich etwas weiß, dann lass ich das die anderen auch wissen. Ich weiß aber nicht, wie es um meine Allgemeinbildung steht. Ich hoffe, dass ich mich in der Show nicht blamiere. Ansonsten haue ich es einfach durch unermüdlichen Einsatz raus.

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Sind Sie ein Fan von Quiz-Sendungen?

Forster: Ich sehe generell mehr fern, wenn ich unterwegs bin als zuhause, denn im Hotel gibt es sonst nicht so viel zu tun. Da bleibe ich dann gerne auf Quiz-Sendungen hängen, aber noch lieber auf Dokumentationen. Von daher liegt in meinem Kopf auf jeden Fall genug unnötiges Wissen.

In der Show werden Sie aber nicht nur Fragen beantworten...

Forster: Genau, ich singe auch mein Lied "Chöre". Das habe ich für einen Kumpel von mir geschrieben. Er geht sehr pessimistisch durch die Welt und findet sich selbst nicht so cool, wie er eigentlich ist. Deswegen dachte ich, ich muss da mal ein Lied schreiben und ich glaube, es hat auch ein bisschen was gebracht. Das Lied habe ich in New York mit den Harlem Gospel Singers aufgenommen. Ich habe nach dem besten Gospelchor der Welt gegoogelt und sie kamen dabei heraus. Dann bin ich auf ihre Webseite und habe eine Anfrage gestellt.

Als erfolgreicher Musiker bieten sich einem oftmals tolle Möglichkeiten. Wie sehr hat sich Ihr Leben durch den Erfolg verändert?

Forster: Mein Leben hat sich natürlich schon verändert. Zum Beispiel, dass ich nach New York fliegen und mit einem Chor abhängen durfte oder dass wir viele Touren spielen. Aber so eine richtig tiefe Veränderung gibt es bei mir nicht. Erfolg vergleiche ich immer mit einem Orkan: Um einen herum ist ganz viel Wind, es fliegen eine Kuh und ein Hausdach vorbei. Aber in der Mitte, wo ich sozusagen stehe, ist es gar nicht so windig.

Sie sagten vorhin, das Lied "Chöre" hätten Sie für einen pessimistischen Freund geschrieben. Sind Sie selbst auch Pessimist oder eher Optimist?

Forster: Ich bin ein sehr positiver Typ, würde ich sagen. Aber es gibt natürlich auch den richtigen Anlass, um mal traurig oder nicht so gut drauf zu sein. Zum Beispiel in der Nacht, als Trump gewählt wurde, war auch ich richtig traurig. Mir tat es leid für die Leute, die im Wahlkampf beschimpft und bedroht wurden. Ich konnte fühlen, wie diese Menschen auf einmal alle Angst haben. Klar wäre Hillary Clinton auch nicht die geilste Kandidatin gewesen, aber dann hätten sicher nicht so viele Leute Angst. Wir können es leider nicht ändern, aber wir können versuchen, es bei uns besser zu machen und der "Armee der Vergessenen", wie es so schön heißt, die Hand reichen, positiv und neugierig bleiben.