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11/12/2016 03:59 CET | Aktualisiert 10/12/2017 06:12 CET

Erfolgreichster YouTuber löscht seinen Kanal! Aber ...

youtube.com/user/PewDiePie
Aus dem Droh-Video: PewDiePie hatte die Channel-Löschung beim Erreichen von 50 Millionen Abos Anfang Dezember angekündigt

Er hat es wirklich gemacht: PewDiePie, der erfolgreichste YouTube-Star der Welt, der zuletzt geschätzte 15 Millionen Dollar Jahreseinkommen mit seinen Videos verdiente und von "Forbes" auf Platz eins der reichsten YouTuber gewählt wurde, hat seinen Kanal geschlossen und damit sein Wort gehalten. Der Haken an der Geschichte: Es war nicht sein Hauptkanal, wie er in einem Video, das die Löschung live zeigt, demonstriert. Stattdessen hat er einen sekundären Kanal namens Jack Septiceye2 gelöscht, der deutlich weniger Abonnenten und Videos hatte.

Was war passiert? Am 2. Dezember hat der Schwede PewDiePie, der mit bürgerlichem Namen Felix Kjellberg heißt, in einem Video erklärt, dass seine Wut auf YouTube, deren Willkür und inaktive Accounts so groß sei, dass er seinen Kanal löschen werde, sobald er die 50-Millionen-Marke geknackt habe. Diese Zahl an Abonnenten hat in der Geschichte des Portals noch nie jemand für sich verbuchen können. Doch kurz darauf passierte genau das.

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Aber PewDiePie gibt seine Millionen nicht so einfach auf

PewDiePies Reaktion auf Twitter war eindeutig: "will delete tomorrow 5pm gmt" lautete die Botschaft, die er am Donnerstag aus seiner britischen Wahlheimat Brighton absetzte. Übersetzt bedeutete das, dass er am heutigen Freitag um 18 Uhr deutscher Zeit seinen Kanal endgültig schließen werde. Und siehe da, er hat es wahr gemacht. Aber eben nur halbherzig.

"Pinkele den Leuten dabei ans Bein"

Eines seiner Probleme, das er mit dem Videoportal-Giganten hat, erklärte er auf Twitter zuletzt so: "Wenn ich 2 Millionen Klicks pro Video bei 50 Millionen Abonnenten sammele, fange ich lieber neu an und entledige mich der ganzen inaktiven Accounts und pinkele den Leuten dabei ans Bein, danke." Das Video, in dem er die Löschung seines Accounts bei 50 Millionen Abos ankündigte, wurde übrigens mehr als 15 Millionen Mal angeschaut. Ein neuer Rekord, auf den er jetzt aufbaut, als sei nichts gewesen.