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09/12/2016 04:02 CET | Aktualisiert 09/12/2016 05:52 CET

Dresdner Bombenleger war Redner bei Pegida

Der Mann, der die Bombe in Dresden am Tag der Deutschen Einheit gelegt hat, war offenbar Pegida-Redner
Reuters Staff / Reuters
Der Mann, der die Bombe in Dresden am Tag der Deutschen Einheit gelegt hat, war offenbar Pegida-Redner

  • Der Bombenanschlag auf eine Moschee am Dresden soll von einem Pegida-Redner verübt worden sein

  • Die Polizei soll den mutmaßlichen Bombenleger in Dresden verhaftet haben

  • Der 29 jährige Tatverdächtige hetzte auf einer Pegida-Veranstaltung gegen Flüchtlinge

Die Bombe, die kurz vor dem Tag der deutschen Einheit in Dresden explodierte, wurde offenbar von einem Pegida-Redner gelegt. Das berichtet die "Bild" in Berufung auf Justizkreise.

Pegida-Redner soll Moschee-Bombe gelegt haben

Die Fahndung der Dresdner Polizei nach dem mutmaßlichen Bombenleger soll erfolgreich gewesen sein. Nach Angaben der “Bild“-Zeitung könnte ein 29 jähriger Pegida-Anhänger für den Anschlag verantwortlich sein. Er soll am Donnerstag in Dresden verhaftet worden sein.

Nino K. trat im Sommer 2015 bei einer Veranstaltung der islamfeindlichen Vereinigung auf. In seiner Rede hetzte er gegen Flüchtlinge, die er als “kriminelle Ausländer“ und “faule Afrikaner“ bezeichnete.

Bombenleger von Überwachungskameras gefilmt

Am 26. Oktober warf ein Mann mit Motorradhelm den Sprengsatz in die “Fatih Camii Moschee“. Das berichtete der Sohn des Imams Hamza Turan. Zudem haben Überwachungskameras den mutmaßlichen Bombenleger erfasst. Nino K. wurde angeblich als der Mann auf den Videoaufnahmen identifiziert.

Zum Tatzeitpunkt befanden sich der Imam, seine Frau und seine beiden Sohne in dem Gebäude. Glücklicherweise wurde bei der Detonation niemand verletzt.

Zusammenhang zur Bombe des Internationalen Congress Centers

Eine halbe Stunde später explodierte ein zweiter Sprengsatz auf der Freiterrasse des Internationalen Congress Centers. Bisher konnte kein Zusammenhang zwischen den beiden Detonationen hergestellt werden. Das soll sich laut der “Bild“ geändert haben. Spezialisten haben angeblich Spuren an beiden Tatorten gefunden, die Nino K. als Tatverdächtigen belasten.

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