LIFE
08/12/2016 09:41 CET | Aktualisiert 08/12/2016 09:45 CET

Wütende Berliner Mutter hängt auf der Straße einen Zettel auf - und erhält unerwarteten Zuspruch

Eine alleinerziehende Mutter wird in Berlin in der U-Bahn bestohlen. Ausgerechnet an Nikolaus. Um ihren Ärger darüber kundzutun, hängt sie einen wütenden Aushang in die Berliner U-Bahnhöfe – und bekommt überraschende Reaktionen.

"Es ist Nikolaus und du beklopptes Arschloch meinst meine Weihnachten extra teuer machen zu müssen, indem du mir meine Ausweise und die Fahrkarte für den Dezember klaust", macht die alleinerziehende Mutter Namens Sabine ihrem Ärger Luft.

Nach dem dreisten Diebstahl hängt sie in insgesamt 15 Berliner U-Bahnhöfen einen Ausdruck aus, in welchem sie den Täter zur Rede stellt. Gleichzeitig appelliert sie an den Dieb, ihr wenigstens ihre dringend benötigten Papiere zurückzusenden, das Geld mit dem sie ihre "Kinder durchbringen" muss, könne er behalten.


Der Blog "Notes of Berlin", in dem täglich Fotos von lustige Zetteln auf denen die Berliner BürgerInnen ihren Unmut freien Lauf lassen, gepostet werden, veröffentliche das Fundstück.

Die Anteilnahme der Menschen war enorm

Das Feedback ließ nicht lange auf sich warten: Tausende LeserInnen wurden auf den Fall aufmerksam - mit einer enormen Anteilnahme.

Wie "Notes of Berlin" auf ihrer Facebook-Seite berichten, sind inzwischen über 750 Euro Spenden für Sabine gesammelt worden.

"Sabine meinte, mit 200 Euro wäre ihr schon sehr geholfen bzw. deckt dieser Betrag die Kosten der Wiederbeschaffung ihrer gestohlenen Ausweise und Dokumente." Die Differenz möchte sie daher an eine Initiative für alleinerziehende Mütter spenden.

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(lk)