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07/12/2016 06:11 CET | Aktualisiert 07/12/2016 07:46 CET

Stimmenauszählung bei der US-Wahl - für Trump wird das Ergebnis immer schlimmer

Hillary Clinton und Donald Trump
Reuters Staff / Reuters
Hillary Clinton und Donald Trump

  • Hillary Clinton baut ihren Stimmenvorsprung bei der US-Wahl aus

  • Inzwischen hat sie fast so viele Stimmen wie Barack Obama bei seiner letzten Wahl

  • Doch für die Wahl ist das unerheblich

Die Demokratin Hillary Clinton liegt trotz ihrer Niederlage bei der US-Präsidentenwahl nun fast 2,7 Millionen Stimmen vor dem Republikaner Donald Trump. Das geht aus inoffiziellen Zahlen des Cook Reports hervor, auf den sich auch mehrere US-Medien berufen.

Für Clinton stimmten nach derzeitigem Stand der Auszählung demnach 65,47 Millionen Menschen und für Trump 62,81 Millionen. Damit ist Clinton nicht mehr weit von den 65,9 Millionen Menschen entfernt, die 2012 für Barack Obama gestimmt hatten.

Für Trump, der von sich sagt, das Volk zu repräsentieren, sind die Zahlen vernichtend.

Trump wittert massiven Wahlbetrug

Aber: Die Zahlen sind für den Wahlausgang unerheblich: Das Wahlsystem der USA ermöglicht eine Niederlage trotz einer Mehrheit der Stimmen. Trump gewann, weil er im entscheidenden Gremium der Wahlleute die Mehrheit errang.

Der gewählte Präsident hatte über Tage ohne Beweis behauptet, ohne massiven Wahlbetrug hätte er auch die Mehrheit aller Stimmen gewonnen. Nach einhelliger Meinung von Wahlexperten und der Wahlkommissionen der US-Bundesstaaten ist die Behauptung von Wahlbetrug im großen Stil eine Verschwörungstheorie, die jeder sachlichen Grundlage entbehrt.

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