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07/12/2016 13:14 CET | Aktualisiert 08/12/2017 06:12 CET

Boris Becker hat klare Worte an Novak Djokovic

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Hat noch nicht ganz mit der Trennung von Djokovic abgeschlossen: Boris Becker

Boris Becker (49) hat als Trainer des Tennis-Profis Novak Djokovic (29) hingeschmissen. Das ist mittlerweile offiziell. Doch nach der angeblich einvernehmlichen Trennung hat Boris offensichtlich noch das ein oder andere auf dem Herzen und rechnet mit seinem ehemaligen Schützling ab.

Beim Bezahlsender Sky sagte Becker: "Er hat in den vergangenen sechs Monaten nicht so viel Zeit auf dem Trainingscourt verbracht, wie er sollte. Und er weiß das." Und weiter: "Erfolg kommt nicht dadurch, einen Knopf zu drücken. Man muss sich den Hintern aufreißen, weil die Gegner das auch tun." Ein klarer Seitenhieb auch auf den Meditations-Guru Pepe Imaz (42), der sich im Trainer-Team des Tennis-Profis befindet.

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Imaz, der sich selbst als "das göttliche Wesen aus Licht und Liebe" bezeichnet, soll nämlich der wahre Grund für die Trennung sein. Der Spanier ist - wie Boris - Ex-Tennis-Profi verfolgt aber einen ganz anderen Ansatz. Imaz setzt auf die Kraft von langen Umarmungen und eine "Liebe und Frieden"-Pädagogik. Etwas womit Becker überhaupt nichts anfangen konnte. Es kam zu Spannungen.

Boris zeigt sich doch noch versöhnlich

Boris Becker hatte Ende 2013 den Trainer-Job im "Team Djokovic" angetreten. Äußerst erfolgreich. In den drei Jahren holten sie sechs Grand-Slam-Titel und insgesamt 25 Turniersiege. Rückblickend zeigt sich Becker dann doch recht versöhnlich und sagt: "Es war eine unglaubliche Reise. Wir hatten drei Jahre voll mit Erfolgen."

Auch ist Boris weiter von Djokovics Fähigkeiten überzeugt und sich sicher, "dass er wieder der dominanteste Spieler werden wird. Aber er muss wieder zurück auf den Trainingsplatz gehen und diese nötigen Stunden arbeiten. Novak muss sich wieder auf das konzentrieren, was ihn stark gemacht hat."