LIFE
06/12/2016 07:26 CET | Aktualisiert 06/12/2016 08:12 CET

Forscher entdecken blaue Wolken über der Antarktis - sie deuten auf eine Katastrophe hin

Forscher beobachten seit einigen Wochen mit Sorge helle blaue Wolken über der Antarktis. Die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA entdeckte die Gebilde mit einem Raumschiff, das speziell dazu eingesetzt wird, die südliche Hemisphäre zu erforschen.

Die blauen Wolken an sich sind nicht beunruhigend. Sie sind jedes Jahr an dieser Stelle zu sehen. Es ist der Zeitpunkt ihres Auftauchens, der die Experten beunruhigt. Denn: In diesem Jahr sind die Wolken so früh wie noch nie, nämlich bereits am 17. November, am Himmel über der Antarktis zu sehen gewesen.

Die sogenannten leuchtenden Nachtwolken türmen sich etwa 80 Kilometer über der Erdoberfläche auf, in einer Schicht der Atmosphäre, die Forscher die Mesosphäre nennen.

Die blauen Wolken bestehen aus Partikeln von Sternschnuppen

Die blauen Wolken bestehen aus sich auflösenden Sternschnuppen, die durch den Weltraum fliegen. Wenn sie verschwunden sind, hinterlassen sie eine Ansammlung von Partikeln, die blau leuchten, wenn Sonnenlicht auf ihnen reflektiert.

Die einzigartigen Wolken tauchen normalerweise ab dem 16. Dezember auf. Dann ist in der südlichen Hemisphäre Sommer und die Mesosphäre ist feucht und kalt.

Forscher sind sich sicher, dass das frühe Auftauchen auf eine besorgniserregende Entwicklung hindeutet. Mehr dazu erfahrt ihr im Video.

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